Viva La Vida Or Death And All His Friends

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

VIVA LA !

Die Band:

Die Studenten , Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman lernten sich am University College London kennen und gründeten 1996 eine Band. Im März 1998 erschien die EP „Safety“, die der Band als Demo diente. Ein Jahr später unterschrieben Coldplay einen Plattenvertrag bei , wo sie bis heute unter Vertrag stehen. Bereits das erste Album „Parachutes“ wurde auf Anhieb ein kommerzieller Erfolg und gewann den Grammy Award als Bestes Alternative Album. Ein noch größerer Erfolg wurde der Nachfolger „A Rush Of Blood“. Nach zwei Alben waren Coldplay eine der angesagtesten Bands der Gegenwart. Auch die folgenden Album wurden riesige Erfolge, wobei die Band seit dem vierten Album mit Produzent Brain Eno zusammenarbeitet. Neben ihrer Musik sind Coldplay sozial äußerst engagiert und unterstützen seit Jahren eine Entwicklungshilfeorganisation. Sänger ist seit 2003 mit der Schauspielerin verheiratet.

Das Album:

Nach dem Erfolg ihres Vorgängers „X&Y“ fiel es der Band um Chris Martin schwer, neues Material zu erstellen, zumal der Erwartungsdruck ungeheuer groß war. Unter der Führung von Starproduzent Brain Eno verwarf man die bis dato produzierten Songs und setzte alles auf Anfang. Jedoch ist es schon immer ein Pluspunkt der Band gewesen, sich nicht von ihrem Weg abbringen zu lassen. Coldplay sind einer der wenigen Bands im Business, welche die schmale Gratwanderung zwischen ihren Wurzeln, einer musikalischen Weiterentwicklung und einer stetig wachsenden Fangemeinde schaffen.

Ein Indiz dafür ist dieses Album, für das Coldplay einen Grammy für das beste Rockalbum bekommen haben. Fast alle Songs wurden vollständig von den Musikern geschrieben, wobei alle gleichermaßen am Songwriting beteiligt waren. Ihrem Indierock geprägten Sound haben sie auf diesem Album neue Einflüsse gegeben: Flamencorhythmen, Weltmusik oder eine Star geben der Musik eine neue Note. Ein Aspekt, der das Album abwechslungsreich und überraschend macht, zumal sich auch stimmlich etwas getan hat: Chris Martin sing nicht mehr so hoch, wie auf den ersten Alben.

So erwartet den Hörer ein hervorragender Musikcocktail. Titel wie „Cemeteries of London“ oder „42“ sind Musterexemplare für den Sound von Coldplay. Überraschender, abwechslungsreicher Poprock mit einer Spur Melancholie. Alles Titel, die auch nach fast sechs Jahren (so alt ist dieses Album inzwischen) nichts von ihrer Faszination verloren haben.

Und es gibt natürlich den Titelsong. Ausgezeichnet mit zwei Grammys für den Song des Jahres und die beste Popdarbietung einer Band ist „Viva La Vida“ vielleicht der Song, der wie kein anderer für die faszinierende Musik von Coldplay steht.

Trackliste:

01 – Live In Technicolour

02 – Cemeteries Of London

03 – Lost!

04 – 42

05 – Lover In Japan / Reign Of Love

06 – Yes

07 – Viva La Vida

08 – Violet Hill

09 – Strawberry Swing

10 – Death And All His Friends

 

Fazit:

Mit „Viva La Vida Or Death And All His Friends“ ist Coldplay abermals ein riesiger Wurf gelungen. Spätestens jetzt entrückten sie der Independence-Niesche und wurden zu einer stadionfüllenden Popband. Und das ist völlig okay, denn die Musik von Coldplay wird einfach nicht langweilig. Die ausgefeilten Arrangements machen auch nach mehrmaligen Hören noch riesigen Spaß. Zwar liefern die Briten nicht schenkelklopfende Mitgrölhits, doch wer sich für vielschichtige, handgemachte Musik mit melancholischem Einschlag begeistern kann, kommt um diese Band nicht herum.

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