11 Short Stories Of Pain And Glory

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GESCHICHTEN AUS BLUT UND SCHWEISS UND TRÄNEN!

Die Band:
1996 fanden sich eine Handvoll Musiker aus Boston zusammen, um fortan gemeinsam Musik zu machen. Ihr Stil: eine Mischung aus Irish Folk, Punk und Rock. Zwei Jahre später debütierten die mit dem Album „Do Or Die“. Unmittelbar nach der Veröffentlichung stieg Sänger Mike McColgan aus. Sein Nachfolger wurde Al Barr, der fortan das Aushängeschild der Band wurde. Größere Bekanntheit erreichten die , als sie für den Film „Departed – Unter Feinden“ von den Titel „I’m Shipping Up To Boston“ beisteuerten. In Europa steigerten sie ihre Bekanntheit durch Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park.

Das Album:
Für die Produktion des neuen Albums haben sich die Dropkick Murphys satte drei Jahre Zeit gelassen. Erstmals in ihrer Bandgeschichte ist das Album nicht in ihrer Heimat Boston entstanden. Der Weg führte ins doch recht weit entfernte texanische El Paso, wo die Songs in den Sonic Ranch Studios aufgenommen wurde. Gemessen daran ist der Output recht überschaubar geworden. Elf Songs und eine Spielzeit von unter vierzig Minuten sind nicht gerade üppig. Bleibt die Frage, ob es dann viel Klasse statt Masse gibt.

Mit der eher instrumentalen Nummer „The Lonesome Boatsman“, die mit einigen Oho-Chören angereichert wurde, starten die Murphys ihr achtes Studioalbum. Es folgen Songs, die den typischen Sound der Bostoner Band beinhalten. „Rebels With A Cause“ ist typischer Punkrock der Murphys, „First Class Loser“ ist eher keltisch geprägt und „Paying My Way“ kommt mit einem stampfenden Beat daher. Das alles klingt richtig nett und eingängig, aber nicht mehr ganz so rau, wie zu Beginn ihrer Karriere.

Songs wie „Blood“ oder das eher ruhige „4-15-13“ erinnern noch am ehesten an den Sound der früheren Dropkick Murphys. Über die Frage, ob wirklich eine weitere Coverversioon des Klassikers „You’ll Never Walk Alone“ nötig war, kann man sicherlich streiten. Zumindest kann man den Dropkick Murphys aber bestätigen, dass sie den Song an sich gut interpretiert haben.

Trackliste:
01 – The Lonesome Boatman
02 – Rebels With A Cause
03 – Blood
04 – Sandlot
05 – First Class Loser
06 – Paying My Way
07 – I Had A Hat
08 – Kicked To The Curb
09 – You’ll Never Walk Alone
10 – 4-15-13
11 – Until The Next Time

Fazit:
Trotz neuer Studioeinflüsse bleiben die Dropkick Murphys sich und ihrem Sound durchaus treu. „11 Short Stories Of Pain And Glory“ klingt typisch für die Band aus Boston, auch wenn die raue Unverbrauchtheit früherer Alben nicht erreicht wird. Wer sich für die Mischung aus Punk und Irish Folk bisher begeistern konnte, wird aber von diesem Album nicht enttäuscht werden.

 

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