11 Zeugen

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN MEILENSTEIN DER DEUTSCHSPRACHIGEN ROCKMUSIK!

Der Musiker:

wurde 1975 in Heinsberg geboren und lebt heute mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Mit der Rockband Sub7even feierte er Anfang des Jahrtausends erste Erfolge. Die Band spielte eine kurze Rolle in der ARD-Serie „Verbotene Liebe“, nahm einen Song mit der amerikanischen Girlgroup En Vogue auf („Free Your Mind“) und spielte auf dem Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz auf dem Lausitzring vor über 120.000 Menschen. 2008 beschloss als Solokünstler weiterzumachen und fortan in deutscher Sprache zu singen. Einem breiten Publikum wurde er in diesem Jahr durch die Teilnahme an der zweiten Staffel des Tauschskonzertes „Sing meinen Song“ bekannt.

Das Album:

Nach „Lovechaisnrockers“, dem vorerst letzten Album von Sub7even zog sich Daniel nach Frankfurt zurück und hinterfragte sein bisheriges Leben. Dabei traf er auf dem Produzenten Matthias Hoffmann und beschloss seine Songs künftig auf Deutsch zu singen, um sich authentischer ausdrücken zu können. Seine ersten drei Songs stellte er auf der My Space-Seite ein und erreichte in kürzester Zeit eine Million Klicks.

Nach und nach entstand das Album „11 Zeugen“, das ohne Übertreibung als Referenzwerk in Sachen deutschsprachiger Rockmusik angesehen werden kann. Selten zuvor und danach hat ein Sänger auf einem Debütalbum so gradlinige Musik und so schonungslos offene und authentische Texte vorgelegt wie Daniel Wirtz.

Auch die Mischung aus wirklich brachialen Rockern mit deftiger Sprache („Ne Weile her“, „Wo ich steh“), schonungslosen Midtemponummern („Mon Amour“) oder gefühlvollen Songs („Erster Stein“, „Heute weiß ich“, „Wieder mal ne Nacht“) kann auf ganzer Linie überzeugen und zeigt, welches Ausnahmetalent Daniel Wirtz ist. Auch stimmlich stellt er unter Beweis, das er sich hinter den großen der Branche überhaupt nicht verstecken muss. Und wer daran zweifelt, muss sich einfach nur seine grandiose Version des -Titels „Wenn sie diesen Tango hört“ ansehen, den Daniel Wirtz beim Tauschkonzert wirklich meisterhaft performte.

Trackliste:

01 – Elf Zeugen

02 – Ne Weile her

03 – Mon Amour

04 – Keine Angst

05 – Wo ich steh

06 – Erster Stein

07 – Heute weiß ich

08 – Richtig weh

09 – Sag es

10 – Weil ich so bin

11 – Wieder mal ne Nacht

 

Fazit:

Mit „11 Zeugen“ legt Daniel Wirtz ein schonungsloses und absolut überragendes Deutschrockalbum vor. Vollkommen zurecht war es der Grundstock für eine bis dato eher kleine, aber treu ergebende Fangemeinde. Und die werden mit Songs wie „Ne Weile her“, „Mon Amour“ oder „Wieder mal ne Nacht“ wirklich hervorragend bedient. Insgesamt ist „11 Zeugen“ ein Album ohne jeden Kommerz, bei dem es dem Künstler nur auf die Einheit von Musik und Text ankam. Das ist Daniel Wirtz hier herausragend gelungen. Und davor ziehe ich meinen Hut!

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