7

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SCHADE!

Der Sänger:

Henry Olusegun Olumide Adeola Samuel verbrachte die ersten Lebensjahre bei einer Pflegefamilie, bevor ihn seine Mutter im Alter von fünf Jahren wieder zu sich holte. Seit seiner Jugend leidet er unter der Autoimmunkrankheit Lupus ertyematodes, die für die Narben in seinem Gesicht verantwortlich ist. Mit 15 Jahren lief er von Zuhause weg, da sein Vater strikt gegen einen künstlerischen Beruf war. Mit einer Funkband war er dann eine zeitlang in Asien unterwegs, bevor er mit dem Musiker und Produzenten Adamski den Song „Killer“ aufnahm, der im Frühjahr 1990 ein Nummer-1-Hit wurde. Im Herbst des gleichen Jahres erschien Seals erste eigene Single „Crazy“, die ebenfalls zum Hit avancierte. Für den Batman-Song „Kiss From A Rose“ wurde er mit dem Grammy ausgezeichnet. Im Mai 2005 heiratete das deutsche Topmodel . Sieben Jahre später war die Ehe allerdings wieder am Ende.

Das Album:

Vier Jahre mussten die Fans auf ein neues Werk von dem Mann mit der grandiosen Stimme warten. Für „7“ tat sich Seal wieder mit Produzent zusammen, der unter anderem bei den Erfolgsalben „Seal“ oder „Seal II“ an den Reglern saß.

Die Liebe mit all ihren Facetten ist das Thema, dass Seal auf diesem Album besingen will. „Ich habe versucht, all die wundervoll unterschiedlichen Dynamiken einzufangen – der Zorn, die Akzeptanz, die Glückseligkeit, die Traurigkeit, das Hochgefühl oder die Rücksichtslosigkeit.”

Der Opener „Daylight Saving“ verspricht dann auch viel. Leider kann das Album dieses Niveau nicht halten. Sicher, die Stimme von Seal ist über jeden Zweifel erhaben, doch geht sie immer wieder im elektronischen Songbrei unter. Wummernde Discobeats wie bei „Life On The Danceflloor“ sind nicht das, was ich mir von Seal erhoffe oder von ihm erwarte. Und von diesem Kaliber sind einfach zu viele Songs vertreten, die billig klingen und seiner Stimme nicht wirklich gerecht werden.

Erst zum Ende wird es wieder etwas besser. „Half A Heart“ und vor allem das abschließende „Love“ bringen die Songs, die ich mir in Gänze für das Album gewünscht hätte.

Trackliste:

01 – Daylight Daving

02 – Every Time I’m With You

03 – Life On The Dancefloor

04 – Padded Cell

05 – Do You Ever

06 – The Big Love Has Died

07 – Redzone Killer

08 – Monascow

09 – Half A Heart

10 – Let Yourself

11 – Love

 

Fazit:

Mit seinem aktuellen Album „7“ konnte mich Seal leider nur bedingt überzeugen. Zwar liebe ich seine Stimme, doch die zum Teil recht einfallslosen und oft monoton instrumentalisierten Songs mindern den Hörspaß deutlich. Drei gute Songs („Daylight Saving“, „Half A Heart“, „Love“) reichen leider nicht aus, um das Album noch länger in meiner Playlist zu belassen.

 

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