A Head Full Of Dreams

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

FÜR DIE GANZ GROßEN BÜHNEN GEMACHT!

Die Band:

Die Studenten , Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman lernten sich am University College London kennen und gründeten 1996 eine Band. Im März 1998 erschien die EP „Safety“, die der Band als Demo diente. Ein Jahr später unterschrieben einen Plattenvertrag bei , wo sie bis heute unter Vertrag stehen. Bereits das erste Album „Parachutes“ wurde auf Anhieb ein kommerzieller Erfolg und gewann den Grammy Award als Bestes Alternative Album. Ein noch größerer Erfolg wurde der Nachfolger „A Rush Of Blood“. Nach zwei Alben waren eine der angesagtesten Bands der Gegenwart. Auch die folgenden Album wurden riesige Erfolge, wobei die Band seit dem vierten Album mit Produzent Brain Eno zusammenarbeitet. Neben ihrer Musik sind sozial äußerst engagiert und unterstützen seit Jahren eine Entwicklungshilfeorganisation. Privat war Sänger mit der Schauspielerin verheiratet.

Das Album:

Nur eineinhalb Jahre nach dem eher experimentellen Album „“ legen Coldplay mit „“ ihr nächstes, mittlerweile siebtes Studioalbum vor. Natürlich war ich gespannt, welchen Weg die Band einschlagen würde. Durch die vorab veröffentlichte Single „Adventure Of A Lifetime“ wurde dann deutlich, dass die Briten zum Stadionsound der Alben „“ oder „Viva La Vida“ zurückkehren werden. Mehr noch: Coldplay perfektionieren diesen Sound soweit, dass viele ihnen inzwischen Kommerzmüll oder Verrat vorwerfen.

Fairerweise muss man sagen, dass dieses Album wirklich nur noch wenig mit dem Sound der ersten beiden Alben zu tun hat. Doch bereits die ersten Töne des Titelsongs machen klar, dass Coldplay wie kaum eine andere Band dafür geschaffen sind, die ganz großen Stadien dieses Planeten zu bespielen. Und das, trotz aller Massentauglichkeit, richtig gut.

Dabei klonen sich Chris Martin und seine Mannen auf hohem Niveau selbst. Bestes Beispiel ist „Hymn For The Weekend“, das an „Princess Of China“ erinnert, wobei diesmal statt Rihanna das Mikro mit Chris Martin teilt. Innovative Neuheiten sind auf diesem Album nebensächlich. Angesichts mitreißender Songs wie „The Bird“, „Adventure Of A Lifetime“ oder „Army Of One“ muss das aber auch gar nicht sein. Hier wird Pop/Rock in Perfektion geboten, der niemandem weh tun will, der aber einfach toll klingt. Höhepunkte eines in dich gelungenen Albums sind die traumhafte Klavierballade „Everglow“ und das abschließende „Up & Up“, dass sicherlich auch zu den Highlights der großen Stadiontour im nächsten Sommer gehören wird.

Trackliste:

01 – A Head Full Of Dreams

02 – Birds

03 – Hymn For The Weekend (feat. Beyonce)

04 – Everglow

05 – Adventure Of A Lifetime

06 – Fun (feat. Tove Lo)

07 – Kaleidoscope

08 – Army Of One

09 – Amazing Day

10 – Colour Spectrum

11 – Up & Up

 

Fazit:

Coldplay-Hasser werden bei diesem Album die Nase rümpfen und alle Vorurteile bestätigt sehen. Alt-Fans werden das Werk mit gemischten Gefühlen sehen. Wer sich, wie ich, mit der hörbaren Kommerzialisierung anfreunden kann, wird von „A Head Full Of Dreams“ begeistert sein. Für meinen Geschmack haben Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman ihrer Discografie einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Sollte dies wirklich das letzte Coldplay-Album sein, werde ich sie in guter Erinnerung behalten.

 

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