A Million Degrees

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  • Abwechslung
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ABGENABELT VOM RAMMSTEIN-SCHIFF!

Der Musiker:

wurde 1967 in Wittenberge geboren. Als Jugendlicher war er begeisterter Ringer, bevor er sich der Musik zuwandte. Nach dem Mauerfall war er arbeitslos und traf in Schwerin auf einen Sänger namens . Zusammen mit Paul Landers, Oliver Riedel, Christoph Schneider und Christian Lorenz gründete er die Band Rammstein, mit der Richard Kruspe Weltruhm erlangte. Während einer längeren Pause rief er das Bandprojekt ins Leben, dessen Debüt 2007 veröffentlicht wurde. 2014 erschien das zweite Album „Silent so Long“ auf dem unter anderen und Jonathan Davis von als Gastsänger zu hören sind. 

Das Album:

Kurz nach der Veröffentlichung des zweiten Albums waren die Aufnahmen zum dritten Emigrate-Album schon abgeschlossen. Doch ein Wasserschaden verhinderte dies und Kruspe musste teilweise noch einmal ins Studio. Später wurde dann immer wieder nach einem passenden Veröffentlichungstermin gesucht. Da das nächste Rammsteinalbum erst im Frühjahr 2019 erscheinen wird. War jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen, „A Million Degrees“ auf den Markt zu bringen. 

In den einschlägigen Polls und Magazinen ist das Album sehr gelobt worden. Und die erste Single „1234“, bei der von sich das Mikro mit Richard Kruspe teilt, ist eine geile Livenummer. Und das, wo Emigrate noch nie ein Konzert gegeben haben, denn bisher hat Richard Kruspe das strikt von Rammstein getrennt. Das sollte er überdenken, da „A Million Degrees“ richtig viel Stoff für mitreißende Rockkonzerte besitzt. 

Sicher, seine musikalische Heimat Rammstein, kann er nicht verhehlen, was sich insbesondere beim starken Opener „War“ zeigt. Doch Richard Kruspe macht nicht den Fehler, hier einen Rammstein-Klon abzuliefern. Vielmehr geht es stellenweise in eher seichte, fast poppige Gefilde, die dem Sound aber durchaus gut zu Gesicht stehen. Mit von , Margaux Bossieux und, man höre und staune, Till Lindemann gibt es auch weitere interessante Gastsänger, die Richard Kruspe unterstützen, der sich stimmlich ebenfalls weiterentwickelt hat. 

Trackliste:

01 – War

02 – 1234 (feat. Benjamin Kowalewicz)

03 – A Million Degrees 

04 – Lead On You (feat. Margaux Bossieux)

05 – You Are so Beautiful 

06 – Hide And Seek

07 – We Are Togehter

08 – Let‘s Go (feat. Till Lindemann)

09 – I‘m Not Afraid (feat. Cardinal Copia)

10 – Spitfire

11 – Eyes Fade Away

Fazit:

„A Million Degrees“ ist ein richtig gutes Rockalbum geworden und vielleicht das bisher beste des Rammsteingitarristen Richard Kruspe. Wer sich davon überzeugen will, sollte in „1234“ oder „Spitfire“ reinhören. Die zum Teil überschäumenden Kritiken kann ich nicht ganz unterstreichen. „A Million Degrees“ ist ohne Zweifel ein gutes Album, nicht weniger, aber auch nicht mehr. 

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