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All Hell Breaks Loose

von Michael Krause · 2013-06-06 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

All Hell Breaks Loose ist das Album der Black Star Riders, hinter denen die irische Rockband Thin Lizzy unter Gitarrist Scott Gorham steht, und laut der Rezension vom 6. Juni 2013 ein Album für Classic-Rock-Fans. Die 11 Titel setzen auf den bekannten Sound mit irisch-keltischen Einflüssen und gut gespielten Hardrock, ohne ihn neu zu erfinden.

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NEUER NAME, ALTER SOUND!

Über die Band

Hinter der Formation Black Star Riders verbirgt sich niemand anders, als die altehrwürdige irische Rockformation Thin Lizzy. Geprägt wurde der Sound der Band natürlich von Gründer, Bassist und Songschreiber Phil Lynott, der 1986 verstarb. Seit diesem Zeitpunkt gab es zahlreiche Umbesetzungen und Neuversuche. Unter dem Namen Black Star Riders hat Gitarrist Scott Gorham jetzt einen erneuten Neustart gewagt. Ihm zur Seite stehen dabei Brian Downey (Schlagzeug), Darren Wharton (Keyboard), Marco Mendoza (Bass), Damon Johnson (Gitarre) und Sänger Ricky Warwick.

Das Album im Überblick

Der Schatten von Phil Lynott reicht bis in die heutige Zeit und jedes neue Album der Band wird sich an der Frage messen lassen müssen, wie würde Lynott heute klingen. Hat man „All Hell Breaks Loose„ gehört kann man ohne Übertreibung sagen: So! Scott Gorham erfindet den Sound der Band auch gar nicht erst neu, sondern verlässt sich auf das, was Thin Lizzy schon immer war. Eine Rockband mit irisch, keltischen Einflüssen. Scott Gorham hat dabei ein Line-Up um sich versammelt, das dem Namen der Band absolut würdig ist. Klar, Brian Downey und Darren Wharton sind Urgesteine der Band und haben noch mit Phil Lynott zusammengespielt. Und mit Sänger Ricky Warwick, der schon bei der Band The Almighty brilliert hat, hat man einen Sänger gefunden, welcher der Seele der Band mehr als gerecht wird.

Schon der titelgebende Opener „All Hell Breaks Loose„ besitzt ein hörenswertes Riff und einen packenden Refrain. Mit Titeln wie „Bound For Glory„ oder „Hoodoo Voodoo„ zeigen die Herren, was sie noch drauf haben. Gut gespielter Hardrock, der jedem Thin-Lizzy-Fan der ersten Stunde gefallen wird. Hörenswert sind auch Titel wie „Someday Salvation„ und das vielschichtige „Blues Ain´t So Bad„, das sich als absoluter Höhepunkt des Albums entpuppt.

Trackliste

01 - All Hell Breaks Loose

02 - Bound For Glory

03 - Kingdom Of The Lost

04 - Bloodshot

05 - Kissin´The Ground

06 - Hey Judas

07 - Hoodoo Voodoo

08 - Valley Of The Stones

09 - Someday Salvation

10 - Before The War

11 - Blues Ain´t So Bad

Fazit: Lohnt sich All Hell Breaks Loose?

Nicht Neues im Hause Thin Lizzy. Dabei ist dieser Satz nicht so provokativ gemeint, wie er klingt. Scott Gorham und seine Mannen, lassen eine der alten Legenden wieder aufleben. Und das so gut, das Phil Lynott mit Sicherheit zufrieden ist. Ein Titel wie „Before The War„ erinnert verdammt an „Out In The Fields„ und wird jedem Fan eine Freude sein. Insgesamt ist „All Hell Breaks Loose„ ein Album für jeden Classic Rock Fan.

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