Alles was ich immer wollte

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
    halbes Buchkein Buchkein Buchkein Buchkein Buch
  • Gesamt
    1.5 Sterne1.5 Sterne1.5 Sterne1.5 Sterne1.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

PSEUDOGITARRE, DRUMCOMPUTER UND OHO-CHÖRE!

Der Sänger:

wurde 1968 in Mühlheim an der Ruhr geboren und arbeitete als Versicherungskaufmann, bevor er 1997 seine Karriere mit dem Song „Ich bin nicht mehr dein Clown (Die Manege ist leer)“ begann. Seit dem ist er eine feste Größe im Schlager Fox und am Ballermann auf Mallorca. Titel wie „Das Spiel ist aus (Game Over)“ oder „Cowboy und Indianer“, zu dem es den von den Mallorca Cowboys erfundenen Lasso-Tanz gibt, zählen zu seinen bekanntesten Songs. Neben seiner Sängerkarriere betrieb eine Diskothek in Gelsenkirchen, in der er auch als DJ arbeitete. Privat war er vor einigen Jahren mit Andrea Berg verheiratet und lebt jetzt mit seiner zweiten Frau am Klostersee in Borken-Burlo.

Das Album:

Nach seinem unsäglichen Duettalbum mit dem verstorbenen Schlagersänger Ibo legt Olaf Henning mit „Alles was ich immer wollte“ sein neues Album vor. Etwas ketzerisch könnte man den Titel erweitern auf „Alles was ich immer wollte, sind die Erfolge von und “. Und so sind sich Olaf Henning und sein Produzententeam auch nicht zu schade, bei diesen Kollegen maßlos zu wildern.

„Soviel erlebt“ ist vom Sound und vom Songaufbau eine typische Wolle-Petry-Nummer mit einem perlenden Klavier am Anfang, etwas Gitarre und einem Beat, der sich leider durch viele Songs dieses Musikgenres zieht. Bei „Das war ne echt geile Zeit“ bedient sich Olaf Henning nicht nur der Liedersprache von Matthias Reim, sondern hat wohl auch einmal zu oft „“ gehört.

Die restlichen Titel sind zwischen Disco Fox und Pop angesiedelt und mit den typischen Pseudogitarren, jede Menge Drumcomputer und den unverzichtbaren Oho-Chören ausgestattet. Alles schon x-mal gehört – oft nur besser. Leider klingt auch die Stimme von Olaf Henning auf diesem Album recht schwach, so dass nicht einer der neuen Titel im Gedächtnis bleibt.

Auf der zweiten CD soll es dann rockige Versionen bekannter Titel wie „Ich bin nicht mehr dein Clown“ oder „Blinder Passagier“ geben. Leider konnten mich auch diese Versionen nicht wirklich überzeugen. Auch hier schimmert mehr eine Alibi-Instrumentalisierung durch, als das es wirklich gelungene Neuaufnahmen sind. Lediglich die abschließende A capella Version von „Das Spiel ist aus“ ist recht originell und gelungen.

Trackliste CD 1:

01 – Alles was ich immer wollte

02 – Soviel erlebt

03 – Das war ne echt geile Zeit

04 – Du bist für mich gemacht

05 – Auf meinem Weg zu dir

06 – Du bist wieder da

07 – 1000 Farben (Balladen Version)

08 – Dein altes Foto

09 – Multimillionär

10 – Ich brauche jetzt ein Backup

11 – Du bist magnetisch

12 – Ungewöhnlich

13 – Wo bist du

14 – 1000 Farben (Discofox Version)

Trackliste CD 2:

01 – Ich bin nicht mehr dein Clown (Die Manege ist leer)

02 – Blinder Passagier

03 – Herzdame

04 – Das Spiel ist aus (Game Over)

05 – Alarmstufe Rot

06 – Das Spiel ist aus (Game Over) (A capella Version)

 

Fazit:

„Alles was ich immer wollte“ ist dieses Album recht schnell zu vergessen. Das Werk ist ein billiger Abklatsch früherer Wolfgang-Petry-Alben mit einer Priese Matthias Reim. Gelangen Olaf Henning in früherer Zeit ein paar Titel, die tanzbar und richtig gut waren, gibt es hier nicht einen Song, den ich freiwillig ein weiteres Mal höre möchte. So bleibt nur die Erkenntnis, dass dieses Album ein kompletter Fehlschlag ist. Schade!

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