And Justice For None

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWISCHEN UND BRACHIALER GEWALT!

Die Band:

Gitarrist Zoltán Báthory und Drummer Jeremy Spencer gründeten 2005 in Los Angeles. Als Sänger wurde Ivan Moody gefunden, der zuvor bei Motograter und Ghost Machine aktiv gewesen ist. Mit Logan Mader, der schon für Machine Head und Soulfly gearbeitet hat, ging es ins Studio, um das Debütalbum „The Way Of The Fist“ aufzunehmen, welches 2007 erschien. Zwei Jahre später veröffentlichten das Album „War Is The Answer“, aus dem die Single „Hard To See“ als Einlaufmusik für diverse Wrestling-Veranstaltungen genutzt wurde. Zuletzt gab es innerhalb der Band immer wieder Streitereien, die darin gipfelten, dass Ivan Moody einige Konzerte ausfallen ließ. 

Das Album:

Nach ihrer letztjährigen Kompilation ihrer größten Hits kommen die Männer aus Las Vegas jetzt mit ihrem siebten Studioalbum daher. In den letzten Jahren hat sich die Fangemeinde von 5FDP kontinuierlich vergrößert. In diesem Zusammenhang sind auch die Konzerthallen immer größer geworden. Im Vorfeld des Albums gab es Befürchtungen, die Band würde in seichte Gewässer abdriften. Letztlich kann man schon feststellen, dass alles beim Alten bleibt. 

5FDP bleiben sich und ihrem Stil treu und liefern sechzehn Songs ab, die zwischen Disturbed, Nickelback und den Backstreet Boys angesiedelt sind. Soll heißen: Brettharte Riffs wechseln sich mit melodiösen Balladen und zuckersüßen Gesangspassagen ab. Los geht es mit einem derben Schlag auf die Zwölf: „Trouble“, „Fake“ und „Top Of The World“ legen so kräftig los, dass mit diesem Dreier jedwede Konzerthalle zum überkochen gebracht werden kann. Das mag nicht sonderlich originell sein, ist aber schweißtreibendend gut. Doch es gibt auch die andere Seite des Biests: Songs wie „Blue On Black“ oder vor allem Gone Away“ atmen aus jeder Pore den Geist der kanadischen Holzfäller von Nickelback, zumal Sänger Ivan Moody bei diesen Songs wie der Zwillingsbruder von klingt. 

Mit „I Refuse“ gibt es dann noch einen Titel, der sicherlich die amerikanischen Rockcharts im Sturm erobern und die Fangemeinde weiter vergrößern wird. Die restlichen Lieder passen in das bisher praktizierte Schema. Wirkliche Ausreißer nach unten befinden sich nicht darunter, obwohl man vieles schon gehört hat. Trotzdem kommt man nicht umhin mizubangem, mitzuwippen oder mitzusingen. Von daher haben 5FDP alles richtig gemacht. 

Trackliste:

01 – Trouble 

02 – Fake

03 – Top Of The World

04 – Sham Pain

05 – Blue On Black

06 – Fire In The Hole

07 – I Refuse

08 – It Doesn‘t Matter

09 – When The Season Change

10 – Stuck In My Ways

11 – Rock Bottom

12 – Gone Away

13 – Bloody

14 – Will The Sun Ever Ries

15 – Bad Seed

16 – Save Your Breath

Fazit:

Wer sich für die Deluxe Edition von „And Justice For None“ entscheidet, bekommt mit sechzehn neuen Songs die volle Dröhnung aus brettharten Riffs und zuckersüßen Melodien. Erneut gewinnen 5FDP keinen Innovationspreis, legen aber zum wiederholten Mal ein verdammt gutes Album vor, dass als Alternative beim nächsten Grillabend mit meinen Kumpels sicher zu, Soundtrack gehören wird. 

 

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