Armor Of Light

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KRAFTVOLLER STAHL MADE IN USA

Die Band:

Die amerikanische Band Riot kann ohne Übertreibung zu den Vorreitern des amerikanischen Power Metals gezählt werden. Gegründet wurde die Gruppe 1976 in New York und debütierte ein Jahr später mit dem Album „Rock City“. Mitte der 1980er löste sich Riot auf, fand aber 1987 wieder zusammen, um mit „Thundersteel“ 1988 ein krachendes Werk vorzulegen. In den folgenden Jahren spielten weit über 20 Musiker bei Riot. Nach dem Tod des letzten Gründungsmitglieds Mark Reale (Gitarre) und dem Ausstieg von Sänger Tony Moore formierte sich die Band mit neuem Sänger (Todd Michael Hall) als neu. 

Das Album:

2014 legten Riot V mit „Unleash The Fire“ ein vielbeachtetes und hochgelobtes Album vor. Trotz aller Besetzungswechsel enttäuschten die Musiker ihre Anhänger nur selten. Nun liegt der neue Longplayer vor, der im Vorfeld geradezu euphorische Besprechungen einfuhr. Von einem Meisterwerk gar vom Album des Jahres war oft die Rede. Stellt sich die Frage, ob „“ wirklich so gut ist. 

Fest steht ohne Übertreibung, dass die Musiker um Todd Michael Hall ein ziemlich fettes Werk vorlegen, dass der europäischen Metalkonkurrenz ordentlich einheizt. Titel wie „Heart Of A Lion“, „Victory“ oder „Messiah“ sind wahre Nackenbrecher, bei denen man kaum glauben kann, dass hier eine Band am Werk ist, die es seit 1976 gibt (ist sie im Prinzip auch nicht). 

Trotzdem kann ich mich den jubelnden Kritiken nicht zu einhundert Prozent anschließen. Ja, „Armor Of Light“ macht vieles richtig. Ja, „Armor Of Light“ klingt wie aus einem Guss und wird von Todd Michael Hall hervorragend interpretiert. Doch trotz all dieser Punkte hat sich bei mir im Mittelteil eine Spur Langeweile eingeschlichen. Zu ähnlich sind sich die Songs, ohne das es eine echte Überraschung gibt. Zumal sich die Bandbreite auf schnelle und Midtemponummern beschränkt. Eine Ballade, die als Ruhepol dienen kann, sucht man hier vergeblich. 

Trackliste:

01 – Victory

02 – End Of The World

03 – Messiah

04 – Angel‘s Thunder, Devils Reign

05 – Burn The Daylight

06 – Heart Of A Lion

07 – Armor Of Light

08 – Set The World Alright

09 – San Antonio

10 – Caught In The Witches Eye

11 – Ready To Shine

12 – Raining Fire

13 – Unbelief

14 – Thundersteel

Fazit:

Auch wenn ich „Armor Of Light“ nicht ganz so brillant finde, wie es von einigen Magazinen und Onlineportalen dargestellt wird, ist das Album ein ziemlich fettes Werk, das in keiner gut sortierten Metalsammlung fehlen sollte. Fans werden sich hier ebenso wohl fühlen, wie Anhänger des True Metals, den Riot V hier ebenfalls zelebrieren. Und mit Todd Michael Hall hast die Band einen der besten Shouter der Szene in ihren Reihen. 

 

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