Auf die Plätze, Fertig, Los

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWISCHEN UNTERGRUND UND TAUSCHKONZERT

Der Sänger:

Daniel wurde 1975 in Heinsberg geboren und lebt heute mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Mit der Rockband Sub7even feierte er Anfang des Jahrtausends erste Erfolge. Die Band spielte eine kurze Rolle in der ARD-Serie „Verbotene Liebe“, nahm einen Song mit der amerikanischen Girlgroup En Vogue auf („Free Your Mind“) und spielte auf dem Abschiedskonzert der Böhsen Onkelz auf dem Lausitzring vor über 120.000 Menschen. 2008 beschloss Daniel als Solokünstler weiterzumachen und fortan in deutscher Sprache zu singen. Einem breiten Publikum wurde er in diesem Jahr durch die Teilnahme an der zweiten Staffel des Tauschskonzertes „Sing meinen Song“ bekannt.

Das Album:

Vier Jahre, unterbrochen vom Unplugged-Album, hat sich Zeit gelassen, um wieder ein Rockalbum zu präsentieren. Eine Zeit, in der sich viel getan hat.

Vor allem die Teilnahme bei der von moderierten Fernsehsendung „Sing meinen Song“ haben ihm einige Fans der ersten Stunde übel genommen. Natürlich stellt sich die Frage, wie massentauglich Daniel Wirtz jetzt ist, denn neben ist er ohne Zweifel der große Gewinner der VOX-Sendung.

Mit „Auf die Plätze. Fertig. Los“ hat Daniel Wirtz einen Titel ausgewählt, der Programm ist. Und der gleichnamige Opener macht dann gleich zwei Dinge deutlich: Musikalisch bleibt sich Daniel Wirtz treu, textlich geht es vielleicht nicht ganz so düster und melancholisch zu, wie noch bei seinem Debüt „“.

Beide Thesen werden im weiteren Verlauf des Albums unterstützt. Musikalisch zündet Daniel Wirtz auch hier ein wahres Feuerwerk ab: „Regentropfen“ oder „Aus versehen“ (für viele Fans der ersten Stunde das Highlight dieses Albums) zeigen Daniel Wirtz von der gewohnt rockigen Seite, die auch dem Tauschkonzert so gut getan hat. Das Wirtz aber nicht nur Dampfhammer und kreischende Gitarre ist, stellt er immer wieder unter Beweis. „Mantra“ ist für mich ein solcher Song, der mein persönliches Albumhighlight ist. Dem steht das mit ein wenig Pathos angereicherte „Viel Glück“ kaum etwas nach.

Wie schon gesagt, geht es textlich nicht mehr so düster und derb zur Sache. Vielmehr versprüht dieses Album ein wenig positive Aufbruchstimmung. Dadurch passiert es, dass Titel wie „Wir“ (das an seine Fangemeinde gerichtet ist), und vor allem die beiden Party-Songs „Freitag Abend“ und „Ich weiß es nicht“ nicht mehr die Tiefe haben, die man von früheren Songs gewohnt ist. Doch sind sie alles andere als schlecht.Titel wie „Mantra“ oder „Du fährst im Dunkeln“ oder „Sehnsucht“ sind dann aber wieder typisch für den Daniel Wirtz, den seine Fans kennen und lieben.

Trackliste:

01 – Auf die Plätze. Fertig. Los

02 – Mantra

03 – Regentropfen

04 – Du fährst im Dunkeln

05 – Aus versehen

06 – Wir

07 – Viel Glück

08 – Freitag Abend

09 – Ich weiß es nicht

10 – Wenn du willst

11 – Sehnsucht

12 – Das nächste Mal

 

Fazit:

Mit seinem aktuellen Album „Auf die Plätze. Fertig. Los“ hat Daniel Wirtz die Gratwanderung zwischen steigender Popularität, medialer Aufmerksamkeit und eigener Identität ausgesprochen gut hinbekommen. Das Album rockt kompromisslos, ist dabei trotzdem gefühlvoll und liefert das ab, was man von seinen ersten Alben kennt. Und es untermauert das, was durch das Tauschkonzert ganz klar deutlich wurde: Daniel Wirtz ist derzeit einer der besten Rocksänger der Republik. Wer sich davon überzeugen will, muss nur einmal in „Mantra“ hineinhören.

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