Aufstieg

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SEHR GUTE ANSÄTZE!

Die Sängerin:
Als Petra Lechner wurde die österreichische Sängerin 1981 in Tirol geboren. Nach der Schulzeit absolvierte sie eine Gesangsausbildung mit dem Schwerpunkt Pop/Rock an der Powervoice Academy in Hannover. Danach arbeitete sie als Gesangstrainerun und professionelle Sängerin. 2011 erschien ihr erstes Album „Es muss außa“, das in ihrer Heimat ein Achtungserfolg wurde. Der große Durchbruch gelang ihr mit dem von Willy Willmann produzierten Album „Weiber, es ischt Zeit!“, mit dem das nach ihr benannte Genre Alpen-Punk begründete. Im Juli 2014 heiratete in Kitzbühl ihren Produzenten Willy Willmann.

Das Album:
Seit den Volks Rock‘n etabliert hat, ist es nicht mehr verwerflich, rockige Töne mit Schlager und volkstümlichen Melodien zu verbinden. In diese Kerbe schlägt auch Hannah, deren Musik als Alpen-Punk proklamiert wird. Nun gut, von wahrer Punkmusik ist Hannah so weit entfernt, wie die Sex Pistols von Helene Fischer, doch wer befürchtet, hier nur eine weitere geklonte Schlägersängerin zu bekommen, irrt.

„Aufstieg“ hat musikalisch wie textlich richtig gute Ansätze. Zum einen fällt auf, dass Hannah wirklich auf handgemachte Musik steht. Unsägliche Disco-Fox-Beats findet man hier nicht. Dafür geht es doch recht flott und rockig zur Sache. So bin ich durch den Titel „Scheissegal“ auf Hannah aufmerksam geworden, der absoluten Ohrwurmcharakter besitzt und mit einem frechen Text die Geschichte eines Beziehungsendes erzählt.

Überhaupt kann Hannah immer wieder ordentlich punkten. „Hoamat“ ist eine Liebeserklärung an Hannahs Heimat Tirol, „Steig!, ist als satter Rocker durchaus zu Höherem berufen und auch „Nackte Liebe“ kann musikalisch voll und ganz überzeugen. Im Mittelteil wird das Album nicht wirklich schlecht, doch das gute Niveau der ersten Songs kann das Album nicht ganz halten. Erst zum Ende kommen dann mit „Das allerschönste Lied“ und vor allem mit „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ nochmals zwei tolle Songs, die das Potential der Sängerin voll ausschöpfen.

Trackliste:
01 – Aufstieg (Intro)
02 – Scheissegal
03 – Hoamat
04 – Nackte Liebe
05 – Horizont
06 – Stille Nächte
07 – Himmelwärts
08 – Hey Alter
09 – Wölfe
10 – Aber du liebst mich
11 – Und die Zeit bleibt stehen
12 – Steig!
13 – Wenn der Himmel weint
14 – Das allerschönste Lied
15 – Weisst du wieviel Sternlein stehen
16 – In den Bergen wird es still (Outro)

Fazit:
Die österreichische Sängerin Hannah legt mit „Aufstieg“ ein gutes Album vor, das sich vom Einheitsbrei vieler deutscher Schlagerkolleginnen absetzt. Wobei man auch sagen muss, dass es nicht wirklich Schlager ist, was Hannah hier präsentiert. Songs wie „Steig!“ oder „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ werden auch Rockfans begeistern. Auch wenn das Album in Gänze nicht so stark ist, Anfang und Ende vermuten lassen, gefällt mit „Aufstieg“ so gut, dass ich die Sängerin aus Tirol sicherlich auf dem Schirm behalten werde.

 

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