Back To The 80´s: Born In The U.S.A.

Inhaltsverzeichnis
Klassik

Stephan Moccio – Legends, Myths And Lavender

Musik

Axel Rudi Pell – Risen Symbol

Musik

Bon Jovi – Forever

DAS ALBUM, DASS DEN BOSS ZUM SUPERSTAR MACHTE!

Der Sänger:

Bruce Springsteen wurde 1949 in New Jersey geboren und ist mit über 130 Millionen verkaufter Alben einer der erfolgreichsten Rockmusiker der Gegenwart. Seinen Spitznamen The Boss hat er noch aus der Anfangszeit seiner Karriere, als er seinen Bandmitgliedern die Gage in bar auszahlte. Ab 1965 trat Springsteen in kleinen Clubs auf. 1971 gründete er die Bruce Springsteen Band, die der Vorläufer seiner späteren E-Street Band wurde. 1972 erschien sein Debütalbum „Greetings From Ashbury Park, N.J.“, das wie sein zweites Album „The Wild, The Innocence And The E Street Shuffle“ kommerzielle Flops wurden.

Der Durchbruch kam 1975 mit dem dritten Album „Born To Run“, dass sich unter den Top 5 der Charts platzierte. Mit dem Album „Born In The USA“ wurde Springsteen dann zum weltweiten Superstar. 20 Grammys, 1 Oscar und Welthits wie „I´m On Fire“, „Streets Of Philadelphia“ oder „Hungry Heart“ machen deutlich, das Bruce Springsteen einer der ganz großen Rockmusiker ist. Auch auf der Bühne geben der Boss und seine Band alles. Kein Konzert geht unter drei Stunden. Der aktuelle Rekord liegt bei vier Stunden und sechs Minuten Spieldauer, aufgestellt in Helsinki beim Abschlusskonzert des europäischen Parts der Wrecking-Ball-Tour.

Das Album:

Bruce Springsteen’s siebtes Studioalbum, setzte in vielen Bereichen ein Ausrufezeichen. Nach dem eher ruhigen Album „Nebraska“ kam hier die E-Street-Band in voller Besetzung zum Einsatz und erstmals wurden auch Synthesizer bei der Produktion verwendet.

Das Album beginnt mit dem titelgebenden Song “Born in the U.S.A”, einer kraftvollen Hymne, die oft missverstanden wurde. Während die Musik patriotisch und triumphierend klingt, ist der Text eine bittere Anklage gegen die Behandlung von Vietnamveteranen und die desillusionierende Realität des amerikanischen Traums. Diese Ambivalenz zwischen Musik und Text zieht sich durch das gesamte Album und verleiht ihm eine tiefe Komplexität, die es bis heute hörenswert macht.

Mit Songs wie “Cover Me” und “I’m on Fire” zeigt Springsteen seine Fähigkeit, sowohl eingängige Melodien als auch intensive, emotionale Stimmungen zu kreieren. “I’m on Fire” besticht durch seine minimalistische Instrumentierung und die brennende Sehnsucht in Springsteens Stimme, während “Cover Me” mit seinem treibenden Rhythmus und rockigem Gitarrenriff überzeugt.

“Glory Days” und “Dancing in the Dark” sind weitere Highlights, die den nostalgischen und zugleich hoffnungsvollen Geist des Albums einfangen. “Glory Days” reflektiert über vergangene Erfolge und die Unvermeidlichkeit des Alterns, während “Dancing in the Dark” das Gefühl von Frustration und dem Wunsch nach Veränderung thematisiert. Beide Songs sind inzwischen Klassiker des 80er-Jahre-Rocks. 

Es wundert nicht, dass insgesamt sieben der zwölf Titel zu Singles wurden. Mit “No Surrender” und “Bobby Jean” widmet sich Springsteen den Themen Freundschaft und Loyalität. Diese Tracks zeigen seine Fähigkeit, persönliche Geschichten zu erzählen, die universelle Emotionen ansprechen.

Trackliste:

01 – Born In The U.S.A.

02 – Cover Me

03 – Darlington County

04 – Working On The Highway

05 – Downbound Train

06 – Im On Fire

07 – No Surrender

08 – Bobby Jean

09 – Im Goin Down

10 – Glory Days 11 – Dancing In The Dark

12 – My Hometown

Fazit: 

Insgesamt ist “Born in the U.S.A” ein Album, das sowohl musikalisch als auch thematisch reichhaltig ist. Bruce Springsteens kraftvolle Stimme und die energetische Instrumentierung machen es zu einem mitreißenden Hörerlebnis. Gleichzeitig fordern die Texte den Hörer zum Nachdenken über soziale und politische Fragen heraus. Das Album bleibt ein Meilenstein in Springsteens Karriere und gehört definitiv zu den Werken, die jeder Musikfan in seiner Sammlung haben sollte.

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Texte: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5

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