Back To The 80´s: Private Eyes

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DAS BESTE UNBEKANNTE DUO!

Die Musiker:

Mitte der 1960er Jahre begann Daryl Hall in Philadelphia Musik zu machen. Stark vom Sound Frank Sinatras beeinflusst, lernte er an der Temple University den Musiker John Oates kennen. 1969 gründeten sie die Band Gulliver, die im gleichen Jahr recht erfolglos eine LP veröffentlichte. Die Gruppe brach auseinander und Daryl Hall und John Oates beschlossen, künftig als Duo weiterzumachen. 1974 erreichten sie mit „She´s Gone“ erstmals die US-Charts. Im Laufe der Jahre entwickelten sich Hall & Oates zum erfolgreichsten Duo der amerikanischen Pop-. Sechs Nummer-Eins-Hits wie „Maneater“ oder „Out Of Touch“ machten die beiden auch in Europa bekannt, wo der große Erfolg jedoch ausblieb. 

Das Album:

Mit ihrer ein Jahr zuvor erschienenen Platte „Voices“ begaben sich Hall & Oates auf Neuland, da dies das erste selbstproduzierte Album war. Doch der Erfolg gab ihnen recht. „You Make my Dreams“ erreichte Platz fünf, „Kiss On My List“ gar die Spitzenposition der Charts. Diesen Erfolg sollte das neunte Album noch toppen. „Private Eyes“ wurde der erste Longplayer von Hall & Oates, der sich in den Top 5 der Albumcharts platzierte. Und wie kaum ein anderes Werk der beiden Männer aus Philadelphia steht es für den Sound, der letztlich den großen Erfolg in den USA ausmachte. Radiotauglicher Pop-Rock wie bei der gleichnamigen Single „Private Eyes“ kombiniert mit soul- und blueslastigen Elementen wie bei „I Can´t Go For That“ sorgen dafür, dass beide Titel erneut die Spitzenposition der US-Charts erreichten. 

Doch gerade „Private Eyes“ bietet mehr. Songs wie „Did It In A Minute“, „Head Above Water“ oder „Unguarded Minute“ sind zeitlos gute Musik, die nach vierzig Jahren noch unverbraucht und modern klingt. Zumal die Mischung aus Rock, Pop, Soul bis heute unerreicht ist. 

Betrachtet man die Alben von Hall und Oates, so war Daryl Hall sicher der dominantere Teil, der die meisten Songs sang. Doch gerade die von seinem Partner oft allein komponierten und gesungenen Titel waren oft die Perlen auf den Platten. So auch bei „Private Eyes“: „Mano A Mano“ und „Friday Let Me Down“ waren schon damals Songs, die mich (bis heute) begeistert haben. 

Trackliste:

01 – Private Eyes

02 – Looking Fo A Good Sign

03 – I Can’t Go For That (No Can do)

04 – Mano A Mano 

05 – Did It In A Minute

06 – Head Above Water

07 – Tell Me What You Want

08 – Friday Let Me Down

09 – Unguarded Minute

10 – Your Imagination

11 – Some Men

Fazit: 

Daryl Hall und John Oates haben mit „Private Eyes“ ein absolut hörenswertes Album vorgelegt, dass ihre Mischung aus Rock, Pop und Soul bestens präsentiert. Ich habe damals schon nicht verstanden, warum ihnen in Deutschland der ganz große Erfolg verwehrt geblieben ist. 

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Stimmen: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5

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