Beatsteaks

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ON THE ROOFTOP!

Die Band:
Mitte der 1990er Jahre gründete der Gitarrist und Keyboarder Peter Baumann in Berlin eine Punkband. Mit Arnim Teutoburg-Weiß wurde recht schnell ein Sänger gefunden. Nur ein Jahr nach der Gründung gewann die Band einen Nachwuchswettbewerb und dürfte in Berlin im Vorprogramm der Sex Pistols spielen. 1997 erschien das erste Album „48/49“, auf dem die noch größtenteils deutsch singen. Tourneen mit den Ärzten oder den Toten Hosen steigerten ihren Bekanntheitsgrad. Mit dem Album „Smack Smash“ gelang ihren dann der Durchbruch, der in den Gewinn des MTV Music Award als bester deutscher Act gipfelte. Seitdem zählen die zu den besten und erfolgreichsten Rockbands Deutschlands. Bandinterner Höhepunkt war ein ausverkauftes Konzert vor 17.000 Besuchern in der Berliner Wuhlheide im Juli 2007.

Das Album:
Nach einem Treppensturz, bei dem sich Schlagzeuger Thomas Götz einen Schädelbruch zuzog, war die Zukunft der Band lange ungewiss. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, machte man das Beste aus der Situation und nahm nach der Genesung innerhalb von zehn Tagen das Album auf. Um nicht zusätzliche Zeit in die Titelfindung zu investieren, benannte man es kurzerhand nach sich selbst.

Mit einer Spielzeit von gut einer halben Stunde erinnert das Album an Aufnahmen aus den 1960er Jahren. Diesen Eindruck untermauern auch die ersten Songs („A Real Paradise“, „DNA“), die eindeutig in Richtung der Stones gehen. Im weiteren Verlauf kommen dann coole Nummern wie „Up On The Roof“ oder „Everything Went Black“, die zeigen, warum sich die Fangemeinde der Beatsteaks kontinuierlich vergrößert hat.

Highlights eines in sich stimmigen Albums sind die erste Single „Gentleman Of The Year“ und vor allem „Make A Wish“, die beide großes Hitpotenzial haben und die zeigen, dass die Beatsteaks ohne Probleme im Konzert der großen Bands mitspielen können. Da die Mischung nicht besonders abwechslungsreich ist, macht sich die Kürze des Albums sehr positiv bemerkbar, die dafür sorgt, dass das Album durchgehend Spaß macht.

Trackliste:
01 – A Real Paradise
02 – DNA
03 – Be Smart And Breathe
04 – Make A Wish
05 – Everything Went Black
06 – Up On The Roof
07 – Pass In The Message
08 – Gentleman Of The Year
09 – Wicked Witch
10 – Creep Magnet
11 – I Never Was

Fazit:
In der Kürze liegt die Würze. Mit dieser mehr als abgedroschenen Phrase kann man das siebte Studioalbum der Beatsteaks gut beschreiben. Auch wenn die elf Songs nicht sonderlich abwechslungsreich sind, macht das Album wegen der kurzen und knackigen Songs einfach Spaß. Wer die Band bisher nicht kannte, hört einfach mal in „Make A Wish“ rein. Danach wird man nicht umher kommen, die Band aus Berlin richtig gut zu finden.

 

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