Berserker

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ES LEBE DER DISCO METAL!

Die Band:
Der Gitarrist wurde mir der finnischen Band Battle Beast bekannt. Nach dem Album „“ stieg er aus der Band aus, da er als Songschreiber nicht mehr den musikalischen Einfluss hatte, den er sich für seine Arbeit gewünscht hat. Eine neue Band musste her. Mit dem ehemaligen . Gitarristen Kasperi Heikkinen sowie Mate Molna, Sami Hänninen und Frontmann Yannis Papadopoulos fand er die passenden Mitstreiter. Somit erlebten ihre Geburtsstunde.

Das Album:
Wer das Schaffen von Battle Beast von Beginn an verfolgt hat, wird ahnen, für welche Art Metal das Herz von Anton Kabanen schlägt. 80er Ikonen wie Accept und vor allem sind es, die sich der Gitarrist als Vorbild genommen hat. Was ihm bei Battle Beast letztendlich verwehrt wurde, konnte er bei Beast in Black umsetzen. Satten Metalsound, der mit zuckersüßen Discoksynthies untersetzt wird. Im Vorfeld hab es viel Lob für das Album. Szeneblätter wie der Metal Hammer oder Rock It besprachen das Album sehr gut und mit einem Lob des -Frontmannes Toumas Holopainen gab es einen Adelsschlag von allerhöchster Stelle. Doch wie ist das Album nun?

Der Opener „Beast in Black“ kommt so druckvoll und dynamisch daher, dass man die vorab verteilten Lorbeeren sehr gut nachvollziehen kann. Mit dem folgenden „Blind And Frozen“ setzten Beast in Black gleich noch einen drauf und hauen einen Kracher raus, der alle Metaltanzflächen im Sturm erobern wird. War es das? Mitnichten. Anton Kabanen beweist hier sehr eindrucksvoll, dass er ein toller Songwriter ist und das er eine starke Band hat. Vor allem Yannis Papadopoulos singt sich durch alle möglichen Nuancen.Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Synthie-Passagen ein wenig im Hintergrund bleiben. Ein Song wie „Blood Of A Lion“ ist so überfrachtet, dass man das Gefühl hat, einen Klon des finalen Countdowns von Europe zu hören. Hier wäre nach meinem Geschmack weniger mehr. Ein großes Plus ist aber, dass die Songs allesamt so gut sind, dass sie trotz der Synthie-Passagen richtig viel Spaß machen. Vor allem „Go To Hell“ und „The Fifth Angel“ sind hier sehr zu empfehlen.

Mit „Ghost In The Rain“ gibt es am Ende die obligatorische Ballade. Auch hier kann das ausgefeilte Songwriting und das tolle Arrangement die zum Teil kitschige Inszenierung weg machen.

Trackliste:
01 – Beast In Black
02 – Blind And Frozen
03 – Blood Of A Lion
04 – Born Again
05 – Zodd The Immortal
06 – The Fifth Angel
07 – Crazy, Mad, Insane
08 – Hell For All Eternity
09 – Eternal Fire
10 – End Of The World
11 – Ghost In The Rain

Fazit:
Wer auf synthielastigen steht, macht mit „“ definitiv nichts falsch. Ein starkes Debüt einer Band, die ich auf dem Schirm behalten werde, auch wenn ich mir persönlich etwas weniger Discotöne wünschen würde. Das gute Songwriting gleicht dies aber wieder aus, so dass Beast In Black ein richtig gutes Album abliefern.

 

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