Beyond Magnetic

Autorenwertung
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LOHNENDE RESTEVERWERTUNG!

Die Band:

Über eine Anzeige in einer kalifornischen Lokalzeitung lernte der aus Dänemark stammende Schlagzeuger Lars Ulrich den Gitarristen James Hetfield kennen. Dies war die Geburtsstunde von . 1983 erschien das Debütalbum „Kill ‚Em All“, das mit seinem halsbrecherischen Tempo den Trash Metal revolutionieren sollte. Mit dem dritten Album „Master Of Puppets“ wurde die Band dann endgültig zu einer Ikone der Metalszene. Diesen Ruf festigten sie mit dem nächsten Album „…And Justice For All“. Der darauf enthaltene Song „One“ wurde mit dem Grammy ausgezeichnet und gilt noch heute als einer der größten Metalsongs aller Zeiten. Im Oktober 1990 begann die Band dann mit Starproduzent Bob Rock ein Album zu produzieren, dass den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter garantieren sollte. Das Album „“, wegen seines schwarzen Covers auch als Black Album bekannt, schob die Band mit Hits wie „Enter Sandman“ oder „Nothing Else Matters“ in Richtung Mainstream. Jetzt füllten die großen Stadien rund um den Globus. Der globale Erfolg blieb aber nicht ohne Folgen. Bassist Jason Newstead stieg aus und wurde von Robert Trujillo ersetzt. Heute zählen mit 100 Millionen verkaufter Alben zu den erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten.

Das Album:

Im Rahmen der Aufnahmen zu ihrem bis dato letzten Studioalbum „Death Magnetic“ (veröffentlicht 2007) spielten Metallica vierzehn Songs ein. Da nur zehn für das fertige Album verwendet werden konnten, verschwanden die restlichen vier Songs in der Versenkung. Erst anlässlich des 30jährigen Bandjubiläums im Jahr 2011 wurden die Titel wieder aus der Versenkung geholt und live aufgeführt. Kurz darauf entschied sich die Band dafür, die Songs auch zu veröffentlichen. So war „Beyond Magnetic“ das erste Lebenszeichen für die Fans, die sehnsüchtig auf neues Material warten.

Vergleicht man die vier Titel direkt mit den Songs des Mutteralbums, kann man die Entscheidung, die Titel nicht auf das Album zu nehmen, größtenteils nachvollziehen. „Hate Train“ ist eine Nummer, die mich an die Songs vom Album „Load“ erinnert und die sicher nicht schlecht, aber entbehrlich ist. Gleiches gilt für „Rebel Of Babylon“, auch wenn James Hetfield hier unter Beweis stellt, dass er ein richtig guter Sänger ist.

Etwas anders sieht das schon bei „Hell And Back“ aus. Der Song besitzt ein hohes Tempo und geht richtig gut ab, ähnelt allerdings den anderen Tracks von „Death Magnetic“, so dass auch hier die Entscheidung nachvollzogen werden kann, ihn seinerzeit nicht genommen zu haben.

Bleibt noch „Just A Bullet Away“, die absolute Perle dieser EP. Hätte ich damals die Entscheidung treffen müssen – dieser Song wäre auf das Album gekommen! Eine ganz starke Nummer, mit Tempo- und Stilwechsel, die eindrucksvoll zeigt, warum Metallica einer der größten Rockbands unserer Zeit sind.

Trackliste:

01 – Hate Train

02 – Just A Bullet Away

03 – Hell And Back

04 – Rebel Of Babylon

 

Fazit:

Die vier zunächst nicht veröffentlichten Songs der Death-Magnetic-Aufnahmesessions sind allemal eine lohnende Resteverwertung. Andere Rockbands wären froh, Songs dieses Kalibers zu schreiben. Mit „Just A Bullet Away“ befindet sich dann auch ein echter Kracher dabei, der allein den Erwerb dieser EP rechtfertigt. Für jeden Metallica-Fan, aber auch für jeden Rockfan ist „Beyond Magnetic“ eine Empfehlung, verkürzt es doch die Wartezeit auf ein neues Album, dass für 2015 angekündigt wurde.

 

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