Brave Enough

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  • Stimmen
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEHR GESANG, WENIGER LINDSEY!

Die Musikerin:

Lindsey Stirling wurde 1986 in Orange County in Kalifornien geboren. Im Alter von 16 Jahren gründete sie mit Freunden eine Rockband und begann eigene Songs zu schreiben, die sie als Violin Rock bezeichnete. In den USA ist Lindsey Stirling für ihre musikalische Vielfalt bekannt. Sie absolvierte Auftritte in oder bei Halbzeitshows von Spielen der NBA. 2 eröffnete sie ihren eigenen You Tube Kanal, der sich zu einem Erfolg mauserte. Einem breiten Publikum in den USA wurde sie 2010 bekannt, als sie in der amerikanischen Fassung von „Das Supertalent“ mitmachte.

Das Album:

Seit ihrem Durchbruch mit zahlreichen You Tube Videos ist Lindsey Stirling zu einem internationalen Crossover-Star aufgestiegen. Allein in Deutschland könnte sie zweimal in Folge den Echo in der Kategorie „Crossover National/International“ gewinnen. Mit „Brave Enough“ legt die amerikanische Violinistin jetzt ihr drittes Album vor.

An diesem werden sich einige Geister scheiden, denn Lindsey Stirling geht den Weg weiter, den sie auf ihrem zweiten Album begonnen hat. War ihr Debüt noch rein instrumental, gab es auf „Shatter Me“ schon zwei Tracks mit Gesang. Auf „Brave Enough“ wird diese Zahl deutlich erhöht. Satte achtmal hat sich Miss Stirling gesangliche Unterstützung, wie die von Perri, Carah Faye oder Rivers Cuomo ins Studio geholt. Allerdings hat das in meinen Augen nicht wirklich etwas gebracht. Vielmehr ist die Musik von Lindsey Stirling dadurch noch beliebiger und austauschbarer geworden, als sie es zuvor schon war.

Wer die ursprüngliche Lindsey Stirling hören möchte, wird bei „The “ oder „The Phoenix“ am besten bedient. Auch der Opener „Lost Girls“ kann durchaus gefallen. Doch der große Rest klingt wie immer. Die Mischung aus Dubstep und Violine mag anfangs gefällig klingen, wird aber auf Dauer doch recht monoton. Und daran ändern auch die Gesangsstimmen nichts, die nur dafür sorgen, das Lindsey Stirling ein wenig in den Hintergrund gedrängt wird. Dadurch klingt das Album eher nach einer billigen Kopie von Schiller, als nach einem Album von Lindsey Stirling.

Trackliste:

01 – Lost Girls

02 – Brave Enough (feat. Christina Perri)

03 – The Arena

04 – The Phoenix

05 – Where Do We Go (fest. Carah Faye)

06 – Those Days (feat. Dan + Shay)

07 – Prism

08 – Hold My Heart (feat. ZZ Ward)

09 – Mirage (feat. Raja Kumari)

10 – Don’t Let This Feeling Fade (feat. Rivers Cuomo)

11 – First Light

12 – Love’s Just A Feeling (feat. Rooty)

13 – Something Wild (feat. Andrew McMahoon in The Wilderness)

14 – Gavi’s Song

 

Fazit:

Fans von Lindsey Stirling werden mit „Brave Enough“ sicher gut bedient, auch wenn sich mancher Hörer mehr Lindsey und weniger Gesang wünschen würden. Ich bleibe auch nach diesem Album eher skeptisch, was die Musik von Lindsey Stirling angeht. Mir ist das zu monoton. Und was das noch mit Klassik zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Wenn Crossover mit Geige, dann lieber .

 

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