Built To Last

Autorenwertung
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF DER SUCHE NACH DER EIGENEN IDENTITÄT!

Die Band:

wurde 1993 von Oscar Dronjak und In-Flames-Gitarrist Jesper Strömblad gegründet, der sich aber 1997 wieder seiner Hauptband zuwandte. Der Bandname ist einer Textzeile des Liedes „Lucifer’s Hammer“ der amerikanischen Band Warlord entnommen worden. Mit dem Einstieg von Sänger ging es für die Band bergauf. Der musikalische Stil von HammerFall wird vor allem durch den Heavy Metal der 1980er Jahre beeinflusst. Neben eingängigen Melodien und ausgeprägten Gitarrensoli ist es vor allem die hohe Stimme , die den Sound der Band maßgeblich prägt. Nach einigen Umbesetzungen setzt sich die Band augenblicklich aus (Gesang), Oscar Dronjak (Gitarre), Pontus Norgren (Gitarre), Frederik Larsson (Bass) und Anders Johanson (Schlagzeug) zusammen.

Das Album:

Als HammerFall vor fast zwanzig Jahren ihr erstes Album veröffentlicht haben, galten sie als Retter des Heavy Metals. Mit dem achten Album „“ wollten sie 2011 ihren Sound modernisieren und erhielten dafür vielerorts Schelte von Fans und Kritikern, die diesen neuen, etwas düsteren Sound nicht akzeptieren wollten. Mit dem letzten Album „(R)Evolution“ ging es dann wieder in bekannte Gefilde.

Jetzt liegt also das zehnte Album „Built To Last“ vor. Ich war schon gespannt, welchen Weg die Band einschlagen würde. Der im Vorfeld veröffentlichte Song „Hammer High“ deutete an, dass man wieder an Altbewährtes festhalten würde. Der Song ist ohne Frage stadiontauglich, klingt aber, wie viele andere HammerFall-Titel auch. Nun gut.

Jetzt liegt das Album vor und überrascht erst einmal. Ohne pathetisches Intro geht es mit „Bring It!“ los. Einer verdammt rasanten Nummer, die den altbekannten Sound mit Tönen im Stil von „Unfected“ kombiniert. Ein Riesensong, der durch die Stimme von Joacim Cans weiter veredelt wird. Mit „The Scared Vow“ und „Dethrone And Delay“ gibt es zwei weitere, sehr schnelle, Nummern die HammerFall in Höchstform zeigen.

Leider bleibt es nicht so spektakulär. Die Ballade „Twilight Princess“ ist gut platziert, konnte mich aber nicht aus den Socken hauen. Danach zieht die schwedische Band zwar wieder die Temposchraube an, aber die Klasse der ersten Songs erreichen die Titel nicht mehr. Sicher, echte Ausfälle sind nicht vorhanden, aber die Songs fallen allesamt in die Kategorie: Schon mal gehört.

Trackliste:

01 – Bring It

02 – Hammer High

03 – The Scared Vow

04 – Dethrone And Delay

05 – Twilight Princess

06 – Stormbreaker

07 – Built To Last

08 – The Star Of Home

09 – New Breed

10 – Second To None

 

Fazit:

Die Fans von HammerFall können durchaus zufrieden sein. „Built To Last“ macht viel richtig und liefert ab. Das Album ist definitiv besser, als der doch recht monotone Vorgänger „(R)Evolution“. Insbesondere die ersten Songs werden jedem Metalfan gefallen. Hier zeigt sich die Band in allerbester Spiellaune. Danach ebbt das Album ab und wird routinierter, ohne wirklich schlecht zu sein. Eine Kaufempfehlung kann ich daher durchaus aussprechen.

 

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