Bulletproof Picasso

Autorenwertung
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LEIDER NUR WENIG LICHT!

Die Band:

1994 gründeten Patrick Monahan (Gesang) und Rob Hotchkiss (Gitarre) ein Musikduo. Recht schnell beschlossen sie, eine Band aus dem Projekt zu machen. Fortan nannten sie sich und gingen 1997 mit den Counting Crows auf Tour. Ein Jahr später erschien das selbstbetitelte Debütalbum. 2001 hatten sie mit „Drops Of Jupiter (Tell Me)“ den ersten großen Hit, der mit einem Grammy als bester Rocksong ausgezeichnet wurde. Mit dem fünften Album „Save Me San Francisco“ konnten sich weltweit in den Charts platzieren. Mit ihrer Mischung aus Country, Rock und Pop erweitern sie kontinuierlich ihre Fangemeinde. Derzeit besteht die Band neben Sänger Patrick Monahan aus Jimmy Stafford (Gitarre), Brandon Bush (Keyboard), Johnny Colt (Bass) und Scott Underwood (Drums). Inzwischen konnte man Sänger Patrick Monahan auch im Fernsehen bewundern, denn er spielte eine Gastrolle in der Krimiserie CSI: NY.

Das Album:

Seit einigen Jahren sind Train häufiger Gast im Airplay der Radiostationen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die vorab ausgekoppelte Single „Angel In Blue Jeans“ die Tradition von Hits wie „Hey, Soul Sister“ oder „Drive By“ fortsetzt. Der Song ist eine richtig Flotte Rock-Pop-Nummer mit countryhaftem Einschlag, geht ins Ohr und steigerte die Vorfreude auf das Album.

Dieses beginnt mit „Cadillac, Cadillac“ und vor allem mit dem gleichnamigen Titelsong „Bulletproof Picasso“ auch verdammt gut. Hier stellen Train unter Beweis, warum ihre Fangemeinde immer weiter wächst. Gerade „Bulletproof Picasso“ ist ein vielschichtiger Song mit abwechslungsreicher Melodieführung und tollen Gesangspassagen.

Leider können die weiteren Titel (von „Angel In Blue Jeans“ abgesehen) nur noch bedingt überzeugen. Sie sind allesamt nicht schlecht, versinken jedoch im Mittelmaß und hängen musikalisch zwischen One Republic, Maroon 5 oder U2. Allerdings befindet sich unter Titeln wie „Son Of A Prison Guard“, „I Will Remember“ oder „The Bridge“ kein echter Knaller mehr. Vielmehr ist man schon beim ersten Hören geneigt, den einen oder anderen Titel wegzuskippen. Und das ist eindeutig kein Indiz für ein großes Album.

Trackliste:

01 – Cadillac, Cadillac

02 – Bulletproof Picasso

03 – Angel in Blue Jeans

04 – Give It All

05 – Wonder What You’re Doing For The Rest Of Your Life (feat. Marsha Ambrosius)

06 – Son Of A Prison Guard

07 – Just A Memory

08 – I’m Drinking Tonight

09 – I Will Remember

10 – The Bridge

11 – Baby, Happy Birthday

12 – Don’t Grow Up So Fast

 

Fazit:

Train legen mit ihrem siebten Album „Bulletproof Picasso“ ein Werk mit etwas Licht und mehr Schatten vor. Wirklich überzeugen konnten mich nur die ersten drei Titel. „Bulletproof Picasso“ zeigt, was die Band eigentlich kann und „Angel In Blue Jeans“ ist ein richtiger Gute-Laune-Song. Der Rest versinkt jedoch im Mittelmaß und lässt das eigene Bandprofil vermissen.

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