Byte The Bullet

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ANDERS, WEIL HÄRTER, ALS ERWARTET!

Die Band:
Gitarrist Hans Ziller gründete 1972 die Band Cacumen, mit der er insgesamt drei Alben aufnahm. Mit dem Wechsel zur Plattenfirma BMG/RCA ging auch eine Umbenennung einher und die Band nannte sich fortan . 1986 erschien das -Debüt „Don’t Touch The Light“, dass mit der Ballade „You Make Me Feeling“ einen Hit im Stile der enthielt. Auch wenn die Band nie den ganz großen Durchbruch schaffte, etablierten sie sich in der härteren Rockszene. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 nahmen sie die Deutsche Nationalhymne auf und erreichten damit einen Platz in den Top 50 der deutschen Singlecharts.

Das Album:
Nach dem Ausstieg des langjährigen Sängers Claus Lessmann dümpelte die Band einige Zeit dahin. Als Interimssänger fungierte David Reece, bevor man mit Alexx Stahl doch wieder einen festen Sänger fand. Nach diesen turbulenten Jahren hofft man, mit Alexx Stahl nunmehr wieder eine feste Größe in der Band zu haben. Zumindest ging es mit ihm ins Studio, um das inzwischen fünfzehnte Studioalbum der Ingolstädter Hardrock-Institution einzuspielen.

„Byte The Bullet“ heißt das Werk und schon das Cover deutet an, dass es Bonfire etwas härter angehen wollen. So überraschen die ersten beiden Nummern „Power Train“ und „Stand Up 4 Rock“ durch eingängige, harte Riffs und der tollen Stimme von Alexx Stahl, der, das deutet sich hier bereits an, perfekt zu Bonfire passt.

Das bestätigt sich auch im weiteren Verlauf des Albums. Bonfire drücken ordentlich auf die Tube, ohne dabei ihre musikalischen Wurzeln zu vergessen oder gar zu verleugnen. Satte Rocker mit Metal-Elementen („Byte The Bullet“ oder das geniale Jethro-Tull-Cover „Locomotive Breath) sind ebenso vertreten wie eher typische Bonfire-Songs mit sattem 80er Einschlag („Reach For The Sky“, „Sweet Surrender“). Aber auch auf Balladenseite ist die Band mit „Lonely Nights“ und „Without You“ sehr gut aufgestellt. Und wie viel Spaß die Band bei den Aufnahmen hatte, kann man im kurzen Spaßtrack „Friedensreich“ hören.

Trackliste:
01 – Power Train
02 – Stand Up 4 Rock
03 – Praying 4 A Miracle
04 – Some Kinda Evil
05 – Lonely Nights
06 – Byte The Bullet
07 – Locomotive Breath
08 – Reach For The Sky
09 – Sweet Surrender
10 – Friedensreich
11 – InstruMetal
12 – Too Far From Heaven
13 – Without You
14 – Sweet Surrender

Fazit:
Der Rockdinos von Bonfire legen mit „Byte The Bullet“ ein sattes Album vor, das überrascht und begeistert. Der neue Sänger Alexx Stahl gibt der Band frischen Wind und integriert sich sehr gut. Die Songs können durch die Bank gefallen und sind zum Teil härter, als ich das von Bonfire erwartet habe. Lückenfüller sind unter den vierzehn Songs nicht zu finden. Alle haben ihre Qualitäten und ihren berechtigten Platz auf dem Album gefunden und bekommen. Ein starkes Album, das Genrefans zu einhundert Prozent zufriedenstellen dürfte.

 

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