Cry Pretty

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

COUNTRYGIRL MIT BEGNADETER STIMME!

Die Sängerin:

Als drittjüngste Tochter eines Papierfabrikarbeiters und einer Lehrerin wurde 1983 in Oklahoma geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren sang sie im Kirchenchor mit und nahm 2005 an der vierten Staffel der Castingshow American Idol teil. Im dortigen Finale setzte sie sich gegen Bo Bice durch und gewann einen Plattenvertrag von Arista Records. Ihre erste Single „Inside Your Heaven“ erreichte in den USA auf Anhieb Platz 1 der Billboard-Charts. Das dazugehörige Album wurde ebenfalls ein großer Erfolg. Da sich aber nicht als Popsternchen vermarkten lassen wollte, wandte sie sich der Countrymusik zu. Mit Erfolg: Auch die nächsten Alben erreichten Spitzenpositionen in den amerikanischen Charts und sorgten dafür, dass in einem Atemzug mit Sängerinnen wie Faith Hill, oder genannt wird. 

Das Album:

Für ihr neues, inzwischen sechstes Studioalbum, gab es für die ehemalige American Idol Gewinnerin zahlreiche Veränderungen: Die größte war sicherlich der Wechsel der Plattenfirma. Künftig steht Miss Underwood bei Records Nashville unter Vertrag. Damit einher geht die Tatsache, dass die Sängerin auf diesem Album erstmals mit David Garcia zusammengearbeitet hat, einem in der amerikanischen Countrymusic bekannten Songwriter. 

Daher war ich sehr gespannt, wie sich die Veränderungen auf den Sound von Carrie Underwood auswirken. Bereits der titelgebende Opener „“ macht deutlich, was den Hörer erwartet: satter Countryrock ohne elektronische Schnickschnack. Wo Kolleginnen wie oder Kacey Musgrave sich mehr und mehr der Popschiene geöffnet haben, bleibt Carrie Underwood bei den rockigen und eher hemdsärmeligen Tönen. Und liefert dabei eine Songperle nach der anderen ab. Ruhige Töne wie „Spinning Bottles“ oder „Low“ (ein echter Lagerfeuerkracher, dessen hinzukommenden Drums wie Peitschenhiebe knallen) klingen ebenso gut wie rockige Titel im Stil von „Southbound“ und insbesondere „Love Wins“. Selbst Ausflüge in eher poppige Gefilde wie bei „That Song That We Used To Make Love“ oder „The Champion“ ertönen passend und nicht aufgesetzt. 

Über allem steht aber die schier unglaubliche Stimme von Carrie Underwood. Egal ob sanfte Ballade oder Rocksong. Dank ihrer stimmlichen Vielfalt macht sie aus jedem Titel einen absoluten Volltreffer. 

Trackliste:

01 – Cry Pretty

02 – Ghosts On The Stereo

03 – Low 

04 – Backsliding

05 – Southbound

06 – That Song That We Used To Make Love

07 – Drinking Alone

08 – The Bullet

09 – Spinning Bottles

10 – Love Wins

11 – End Up With You

12 – Kingdom

13 – The Champion (feat. Ludacris)

Fazit:

Carrie Underwood bleibt sich, ihrer Musik und ihren Fans treu. Besser als auf „Cry Pretty“ kann man modernen Countryrock nicht zelebrieren. Von daher ist es nur allzu verständlich, dass das Album in den USA die besten Verkaufszahlen der letzten Jahre im Bereich Countryalbum erzielte. Leider ist das All American Dream Girl in Deutschland ein nahezu unbeschriebenes Blatt, sodass wir kaum in den Genuss kommen werden, sie im Rahmen der „Cry Pretty Tour 360“ live zu erleben. Uns bleibt nur die Möglichkeit, sich an ihren durchweg starken Alben zu erfreuen. Fest steht, dass „Cry Pretty“ definitiv einer der besten Longplayer des Jahres 2018 ist. 

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