Days Of Eternity

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SPHÄRISCHE KLÄNGE!

Die Musiker:

Die Brüder Giorgio und Martin Koppele arbeiteten bereits für Künstler wie Placido Domingo, Suzi Quattro, C. C. Catch, Shari Belafonte oder Michelle, bevor sie im Jahr 200 das Projekt ins Leben riefen. Dabei kommen ihnen auch die Erfahrungen zu Gute, die sie als Komponisten und Produzenten für Film- oder Ausstellungsprojekte sammeln konnten. So waren Giorgio und Martin Koppele unter anderem für die Musik der -Ausstellung in Hamburg verantwortlich. 2010 erschien das erste Lichtmond-Album „Moonlight“, dem zwei Jahre später das Album „Universe Of Light“ folgte. Ihr Bühnendebüt gaben Lichtmond bei der Night Of The Proms-Tour im Jahr 2010. Seit produzieren sie mit dem Planetarium Hamburg eine 360-Grad-Show, die inzwischen weltweit vertreiben wird. Im März 2014 bekamen Lichtmond eine eigene Radiosendung bei Sender Klassik Radio.

Das Album:

Im Fahrwasser des großen Ambientkünstlers Schiller finden auch Lichtmond ihrer Hörer. Sie sagen über ihre Musik, dass es sich um audiovisuelle Poesie handelt. En großes Lob bekamen sie von Soundtüftler Allan Parsons, der sie als die neuzeitlichen Kraftwerk bezeichnet.

Für ihr drittes Album „Days Of Eternity“ haben sich die beiden Brüder viel vorgenommen. Erstmals gibt es eine abgeschlossene Geschichte, die den Hörer auf den Chronos entführt, der als Taktgeber der universellen Zeit fungiert und uns klar macht, dass Zeit das allgegenwärtigste und geheimnisvollste Phänomen unserer Welt ist.

In zwölf ganz unterschiedlichen Tracks (die durch drei Radio-Mix-Versionen komplettiert werden), wird der Hörer in eine atmosphärische Welt entführt, in der ganz unterschiedliche Klänge auf ihn warten. Da gehören sphärische, nahezu hypnotische Klänge wie in „Nightflight To Chronos, Pt.1“ oder „Gravitational Attraction“ ebenso dazu, wie massive Rockgitarren, die an Pink Floyd erinnern („Wheel Of Time“).

Auch stimmlich hat man sich ganz unterschiedliche Verstärkung geholt. Allen voran die korsische Band I Muvrini. Aber auch Miede Ure von Ultravox sowie die beiden Schauspieler Du Mont oder Hardy Krüger Jr. leihen Lichtmond ihre Stimmen.

Trackliste:

01 – Nightflight To Chronos, Pt.1

02 – Nightflight To Chronos, Pt.2

03 – Feel The Spirit

04 – Wheel Of Time

05 – Gravitational Attraction

06 – Catching Rainbows

07 – Empires Of The Past (feat. Sky Du Mont)

08 – Days Of Eternity (feat. I Muvrini)

09 – Space And Beyond

10 – Salvation (feat. Hardy Krüger Jr.)

11 – Endless moments (feat. Midge Ure)

12 – Leaving Chronos

13 – Days Of Eternity (feat. I Muvrini) (Radio Mix)

14 – Endless Moments (feat. Midge Ure) (Radio Mix)

15 – Wheel Of Time (Radio Mix)

 

Fazit:

Wer Schiller mag wird Lichtmond lieben. Mit diesem einfachen, doch zutreffenden Fazit könnte man die Musik von Giorgio und Martin Koppele beschreiben. Doch man wird den ausgefeilten und auf höchstem Niveau produzierten Klängen von Lichtmond nicht gerecht, würde man sie nur im Fahrwasser der Musik von sehen. „Days Of Eternity“ besitzt jede Menge Eigenständigkeit, trotz gelungener und hörenswerter Reminiszenzen an Schiller oder Pink Floyd. „Days Of Eternity“ ist ein tolles Album, dass den Hörer für etwas mehr als eine Stunde in eine andere Welt entführt.

 

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