Decision Day

Autorenwertung
  • Musik
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ALLES ANDERE ALS MÜLL

Die Band:

Um mit Freunden ein wenig abzuhängen und das eine oder andere Bier zu trinken, gründete Thomas „Tom Angelripper“ Such im Jahr 991 eine Trash Metal Band. 1986 debütiert die Band mit dem Album „Obsessed By Cruelty“. Drei Jahre später können sich Sodom mit ihrem dritten Album „Agent Orange“ als erste Trash Metal Band überhaupt in den deutschen Charts platzieren. In den folgenden Jahren beginnt die Band, zu experimentieren. Mal herrschen reine Metaltöne vor, mal gibt es einen deutschen Text. Nach dem Soloausflug mit der Band Onkel Tom kehrt Tom Angelripper zu Sodom zurück und verändert das Line Up der Band. Derzeit flankieren der Gitarrist Bernd Kost und der Schlagzeuger Markus Freiwald den Sänger und Bassisten.

Das Album:

Etwas mehr als drei Jahre sind seit dem experimentierfreudigen Album „Epitone Of Torture“ vergangen. Mit großer Vorfreude wartete die Metalgemeinde auf die neuen Stücke der Trasher. „Decision Day“ heißt das zehnte Studioalbum, dass sich als erstes Sodom-Album überhaupt aus dem Stand in den Top Ten der deutschen Albumcharts platzieren konnte.

„Decision Day“ liefert elf sich kontinuierlich steigernde Tracks, die einmal mehr unter Beweis stellen, warum Sodom neben Kreator die angesagteste Trash Metal Combo Deutschlands ist. Erbarmungslos gehen der Ripper und seine Mannen zu Werke. Dabei beginnt das Album mit Songs wie „In Retribution“ oder „Decision Day“ für Sodom-Verhältnisse noch relativ verhalten.

Im mittleren und hinteren Teil holen Sodom dann aber wirklich die Trash-Keule raus. „Who Is God?“, „Vaginal Born Evil“ oder „Blood Lions“ sind knüppelhart und spielen alle Stärken der Band aus. Stellenweise hat man zwar das , das Tom Angelripper stimmlich doch in die Jahre kommt, aber was Sodom hier abliefern ist grundsolider und sehr hörenswerter Metal der härteren Fraktion.

Thematisch drehen sich die Texte um den D-Day im Juni 1944, als die alliierten Streitkräfte in der landeten. Beim Artwork des Albums ist dann für Motörheadfan Tom Angelripper ein Traum in Erfüllung gegangen. Kein Geringerer als Joe Petagano, der die legendären Cover für „Overkill“, „Bomber“ oder „Orgastmatron“ anfertigt hat, hat für dieses Album ein sehr sehenswertes Artwork erschaffen.

Trackliste: 

01 – In Retribution

02 – Rolling Thunder

03 – Decision Day

04 – Caligula

05 – Who Is God?

06 – Strange Lost World

07 – Vaginal Born Evil

08 – Belligerence

09 – Blood Lions

10 – Sacred Warpath

11 – Refused To Die

 

Fazit:

Musikalische Feingeister, Schlagerfans oder Jazzfans werden bei dieser Art von Musik womöglich die Nase rümpfen. Unter Metalfans besitzen Sodom durchaus Kultstatus. Und die hohe Platzierung des aktuellen Albums zeigt auch, das diese Art Musik immer beliebter wird. Und das ist gut so. „Decision Day“ mag zwar kein Meisterwerk sein, jedoch ist es ein wirklich starkes Trash Metal Album, an dem in diesem Jahr erst einmal eine Band vorbeikommen muss. Schöne Grüße in die Bayarea…

 

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