Deines Glückes Schmied

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ROCKT DER OSTEN?

Die Band:

Aus einer Bierlaune heraus gründeten Pascal Bock (Gesang), Maximilian Beuster (Gitarre), Christian Schulze (Bass) und Tom Neubauer (Schlagzeug) 2009 in Bitterfeld eine Band. Vordergründig wurden Titel gecovert, vor allem von den Böhsen Onkelz, bevor man begann, eigene Songs zu schreiben. 2012 erschien das Debütalbum „Musik ist mein Blut“. In den folgenden Jahren spielte die Musiker viele Konzerte und trat auf Festivals wie dem Alpen Flair oder dem G.O.N.D. auf. Mit dem letzten Longplayer „Mo(nu)ment“ gelang erstmals der Einstieg in die deutschen Charts. Der Bandname setzt sich aus dem Namen eines ehemaligen Braunkohlestollens und dem Wort Front zusammen, das für den Zusammenhalt innerhalb der Band stehen soll. 

Das Album:

Die vier Jungs aus Bitterfeld staunten sicher nicht schlecht, als sie eine Woche nach dem Erscheinen ihres vierten Albums die Spitze der deutschen Albumcharts enterten. Ein Erfolg, der vielleicht etwas überraschend ist. Allerdings ist er nicht unverdient, denn „“ ist der bisher reifste Longplayer der Band aus den neuen Bundesländern, die sich vehement dafür einsetzen, dass der Osten rockt. 

Daher gehen Songs wie „In alter Manier“, „Denken tut nicht weh“ oder „Streichholz und Benzin“ richtig gut ab. Das Problem ist nur, dass man dass alles von anderen Gruppen, allen vor die Onkelz oder (mit denen derzeit auf Tour sind) schon unzählige Male gehört hat. Klar hat das Album Dampf und macht Spaß, doch recht schnell hat sich bei mir ein wenig Langeweile eingestellt, da Abwechslung nicht die ganz große Stärke der Band ist. 

Textlich werden die Themen beackert, die man erwarten kann. Auch hier orientiert man sich, was zum Beispiel die Selbstdarstellung angeht, bei den großen Vorbildern. Wirkliche Ausreißer gibt es aber weder nach unten, noch nach oben. Interessant sind die fünf Bonus Tracks, auf denen Goitzsche Front sich quer durch die deutsche Rocklandschaft covern und weder vor Herbert Grönemeyers „Alkohol“, noch Westernhagens „Sexy“ halt machen. Hier ist es vor allem „Die Flut“, die mich überzeugen konnte. 

Trackliste:

01 – Intro

02 – In alter Manier

03 – Diese Welt

04 – Deines Glückes Schmied 

05 – Meine Stadt

06 – N.S.O.W.

07 – Ewigkeit ist nur ein Wort

08 – Ich bin zurück 

09 – Frei zu sein

10 – Denken tut nicht weh

11 – 1000 Kilometer 

12 – Streichholz und Benzin

13 – Ich mach mein Scheiß alleine

14 – Tag des Regens

15 – Hol dir den Augenblick zurück

16 – Outro

17 – Unsere Fahnen wehen

18 – Alkohol

19 – Sexy

20 – Deine Schuld

21 – Geh zu ihr

22 – Die Flut

Fazit:

Wer auf satten Deutschrock mit hemdsärmeligen Texten steht, macht mit „Deines Glückes Schmied“ sicher nichts verkehrt. Es ist ein gutes Album einer Gruppe, die durchaus Potential hat, die aber mehr eigene Selbständigkeit entwickeln sollte. Dann kann der Osten auch wirklich eigenständig rocken!

 

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