DER RING DES NIBELUNGEN

Autorenwertung
  • Unterhaltung
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  • Cover
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  • Musik
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  • Charaktere
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  • Gesamt
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Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen (Mannheim 2013) [5 DVDs]
Orchester des Nationaltheaters Mannheim (Darsteller, Hauptdarsteller), & 3 mehr Alterseinstufung: Freigegeben ab 6 Jahren Format: DVD erschienen bei der

Im Jahr 2013 zum 200. Geburtstag von Richard Wagner wurde sein „Ring des Nibelungen“ am Nationaltheater in Mannheim aufgeführt.

Der Dirigent Dan Ettinger
Er wurde 1971 in Israel geboren. Im Alter von 5 Jahren begann er Klavier zu spielen. Seine Eltern waren keine Musiker, aber eine seiner Großmütter war Geigerin. Bevor er Dirigent wurde glänzte er als Bariton in seiner Heimat in Israel. Dan Ettinger ist schon seit der Spielzeit 2009/2010 Generalmusikdirektor am Nationaltheater in Mannheim und hat im letzten Jahr seinen Vertrag um weitere Jahre verlängert.

Das Dirigat des Rings des Niebelungen von Dan Ettinger ist herausragend, insbesondere die Walküre ist fast kammermusikalisch poetisch gestaltet. In solchen Situationen zeigt Dan Ettinger eine außerordentliche Sensibilität, die er wohl als Sänger erlernt hat. Er hat den Neuen Mannheimer Ring komplett innerhalb von zwei Spielzeiten unter Leitung des Mannheimer Opernensembles und ddes Nationaltheaterorchesters eingespielt.

Achim Freyer – ein Regisseur, Maler und Bühnenbildner
Der Regisseur, Maler und Bühnenbildner Achim Freyer hat für den Neuen Mannheimer Ring ebenfalls als Kostümbildner und Lichtgestalter sein Können unter Beweis gestellt.
Ihm ist eine Inszenierung eines mythisch-magischen großartigen Theaters gelungen.
Achim Freyer erscheint wie ein Magier. Er erreicht einen Zauber der Kunst, woran sich andere Opernregisseure ein Beispiel nehmen könnten. In seinem Konzept spielt Wagners große Passion für das Puppenspiel eine bedeutende Rolle. Achim Freyer hat sein Konzept insgesamt stark an dem Denken von Wagner ausgerichtet. So ist die Interprätation der Idee Wagners möglicherweise sehr nahe. Mit Hilfe der Drehbühne am Mannheimer Theater konnte das Ineinanderfließen vergangener, jetziger und zukünftiger Zeiten optisch sehr ausdrucksstark dargestellt werden. Es ist eine ganz neue Kunst entstanden. Von der Richtung her wie der Expressionismus in der Malerei, aber hier als Ausdrucksform in der Oper.

Die Sänger überzeugen eigentlich durchweg mit hoher Qualität. Bei Julia Nemeth, die die Brünnhilde singt, fallen stellenweise Intonationsprobleme auf und die gesangliche Qualität der Stimme leidet bei manchen Stellen in sehr hohen Tonlagen.

Karsten Mewes singt überragend die Rolle des Alberich. Thomas Jesatko in der Rolle des Wotan bringt diesen sehr lyrisch herüber.
Jürgen Müller singt Loge und Siegfried. Endrik Wottrich tritt als Siegmund und Edda Prochnik als Waltraute auf.

Fazit
Es ist auf der DVD-Kollektion der gesamte Zyklus des Ring des Nibelungen eingespielt und wurde durch die neuartige Inszenierung in ein ganz anderes Licht gestellt. Man muss das expressionistische, bunte, großartige ein bisschen mögen, dann hat man mit der Inszenierung einen Volltreffer.

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