Die dunkelste Stunde

Autorenwertung
  • Maske
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  • Umsetzung
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  • Spannung
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  • Special Effects
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

Rezensiert wird eine von Panorma Entertainment, im Auftrag von Universal Pictures Deutschland, zur Verfügung gestellte Rezensions-BluRay. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Versionen, die im Handel verfügbar sind, bitte ich um Verständnis, dass ich bei meiner Rezension lediglich auf den Inhalt des Films, jedoch nicht auf eventuelles Bonusmaterial, eingehen kann.

 

Inhalt

Mai 1940. Die deutsche Wehrmacht fällt in Frankreich ein und drängt die dortige Armee bis an den Ärmelkanal zurück. In Dünkirchen sind zudem die letzten noch verfügbaren britischen Militäreinheiten eingekesselt. Daher muss Neville Chamberlain (Stephen Dillane), britischer Premierminister, unter Druck der Opposition seinen Rücktritt einreichen. Ein Nachfolger scheint mit dem innerparteilichen beliebten Kandidaten Viscount Halifax bereits gefunden, doch die Opposition möchte lieber den dort beliebteren Winston Churchill (Gary Oldman) im Amt sehen. Doch dieser ist, vor allem innerhalb der Partei, mehr als umstritten. Damit die britische Regierung jedoch handlungsfähig bleibt, einig man sich, auch mit Zustimmung des Königs, auf den Kandidaten Churchill.

Allerdings spitzt sich die Situation in Frankreich weiter zu, Churchill muss handeln und Entscheidungen fällen. Es scheint immer aussichtsloser. Der Großteil der Regierung sieht nur noch ein Ausweg: ein Friedensvertrag mit Hitlers Deutschland.

Doch dies lehnt Churchill ab und bringt damit alle gegen sich auf. Wie kann Großbritannien gegen die Übermacht des Deutschen Reiches bestehen: Weiterkämpfen und den Tod von vielleicht Tausenden von Soldaten verkraften oder doch den Friedensvertrag schließen. In der dunkelsten Stunde des Vereinigten Königreichs fällt Churchill eine folgenschwere Entscheidung …

 

Fazit

Joe Wright wagt sich mit „Die dunkelste Stunde“ an ein weiteres Kapitel der Geschichte Europas während des Zweiten Weltkrieges. Bereits im Juli 2017 wagte sich Christopher Nolan an die Geschehnisse von Dunkirk (Deutsch: Dünkirchen) und thematisiert die Einkesselung der britischen und französischen Truppen am Ärmelkanal. Nun kommt mit der Verfilmung der Geschehnisse im Mai 1940 allein um die Person Winston Churchill eine weitere Thematik hinzu.

Winston Churchill, vielen nur als eine der drei Großen der Alliierten Siegermächte bekannt, ist aber seit der Ernennung zum britischen Premierminister vielen sprichwörtlich ein Dorn im Auge. Er ist launisch, aggressiv, trinkt zu viel und fällt Entscheidungen, die nicht jedem Gefallen können und möchten. Und die Ehre, genau diese Person auf der Leinwand zu verkörpern, wurde Gary Oldman zuteil.

Das Echo in der Presse zur Darstellung war grandios. Gary Oldman lebt Winston Churchill förmlich, in Verhalten und Gestik scheinen die beiden Figuren ineinander zu verschmelzen, selbstredend, dass dafür Oldman zurecht mit dem Golden Globe und Oscar ausgezeichnet wurd.

 

Insgesamt erhielt „Die dunkelste Stunde“ insgesamt sechs Oscarnominierungen und begann zwei der begehrten Auszeichnungen.

 

Doch was können wir von „Die dunkelste Stunde“ erwarten? Eine Geschichtsstunde rund um den Zweiten Weltkrieg? Wohl kaum, denn der Film dreht sich letztlich tatsächlich bei rund zwei Stunden Spielzeit nur um einige Tage aus dem Leben und Wirken von Churchill, und doch ist die Spielzeit keineswegs zu lang. Denn wir erhalten einen Einblick in die Geschehnisse eben besagter Tage, die sicherlich einen großen Umbruch in der Geschichte zur Folge hatten. Daher ist der Film nicht nur für geschichtsbegeisterte, sondern auch alle, die Geschichte verstehen möchten, keinesfalls wegzudenken.

 

„Let us therefore brace ourselves to our duties, and so bear ourselves that, if the British Empire and its Commonwealth last for a thousand years, men will still say: ‘This was their finest hour.’“

Winston Churchill

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