Die Mensch-Maschine

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZEITLOSER MEILENSTEIN DER MUSIKGESCHICHTE!

Die Band:

Ralf Hütter und Florian Schneider richteten sich Anfang 1970 ein eigenes Studio ein und gründeten ihr Musikprojekt Kraftwerk. Zusammen mit zwei weiteren Musikern nahmen sie das erste „Kraftwerk“ auf. Waren die ersten Alben recht experimentell und stellenweise akustisch, entschlossen sich Kraftwerk 1973 ihren Sound zu modifizieren. Das daraus resultierende Album „Autobahn“ gilt für viele Musikfans als Startschuss des Elektropops. Kraftwerk entwickelten sich zum Vorreiter weiterer Musikgenerationen. Mit ihrem Album „Computerwelt“ legten sie 1981 den Grundstock für Techno und Elektro. Dabei sind Kraftwerk eine der wenigen Bands, von denen man kaum die Gesichter kennt. Seit Mitte der 70er Jahre lassen sich die Musiker auf der Bühne von Puppen oder Robotern darstellen. Auch wenn das letzte Studioalbum aus dem Jahr stammt sind Kraftwerk bis heute aktiv. So gaben sie 2012 acht Konzerte im Museum Of Modern Art in New York (ein Konzert für jedes Studioalbum seit „Autobahn“). Diese Konzept wiederholten sie in diesem Jahr auch in anderen Städten wie Düsseldorf. Einen Adelsschlag gab es 1997 von der renommierten New York Times, die Kraftwerk als die „Beatles der elektronischen Tanzmusik“ bezeichnet.

Das Album:

Im Mai 1978 veröffentlichten Kraftwerk ihr siebtes Studioalbum „Die Mensch-Maschine“, welches wieder als Konzeptalbum angelegt wurde. Inspiriert von Fritz Langs Filmklassiker „Metropolis“ schuf die Band ein Album, dass sich mit Themen wie Weltraumfahrt und Roboter beschäftigte. Nicht umsonst manifestierten Kraftwerk dies auch im gleichnamigen Titel auf diesem Album.

Auch dieses Album war für die Musikwelt bahnbrechend. Der unterkühlte Synthiesound und die teilweise verzerrten Stimmen waren prägend für eine ganze Generation nachfolgender Musiker. Mit „Die Roboter“ und „Die Mensch-Maschine“ befinden sich die Titel auf dem Album, die sicherlich mehr als alle anderen für das stehen, was Kraftwerk ausmacht. Zwei Songs, die deutlich machen, wie wichtig die deutschen Elektronikpioniere für die Musikwelt waren und auch immer noch sind. Ein ausuferndes Stück wie seinerzeit „Autobahn“ befindet sich nicht auf dem Album, allerdings gehen „Spacelab“ und „Neonlicht“ klar in diese Richtung.

Der bekannteste Kraftwerk-Song ist sicherlich „Das Modell“. Der Titel erreichte 1982 (vier Jahre nach seiner Veröffentlichung) die Spitze der britischen Charts und gilt als erste Synthie-Pop-Single überhaupt. Oft gecovert von Interpreten wie Rammstein oder Dieter Thomas Kühn bleibt die unterkühlte Brillanz des Originals unerreicht.

Trackliste:

01 – Die Roboter

02 – Spacelab

03 – Metropolis

04 – Das Modell

05 – Neonlicht

06 – Die Mensch-Maschine

 

Fazit:

Mit diesem Album inspirierten Kraftwerk eine ganze Reihe von Synthie-Pop-Musikern. Gary Numan übernahm das Bühnenoutfit und die Talking Heads oder ließen sich vom Sound dieses Albums inspirieren. Auch nach über 30 Jahren ist „Die Mensch-Maschine“ eines der besten deutschen Alben aller Zeiten. Noch dazu ein Album, das international für Furore gesorgt hat. Dieses Werk darf definitiv in keiner Musiksammlung fehlen.

 

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