Escalator

Escalator von Jerusalem

Inhalt
Nach knapp über 40 Jahren erscheint das zweite Album einer Fast-Rock-Legende.

Verkiffter Rock
Irgendwann in den Siebzigern sah es für die Prog Rocker von Jerusalem mal richtig gut aus. Ihr erstes Album produzierte Ian Gillan, sie waren eine gefragte Live-Band und standen kurz vor dem großen Durchbruch. Doch irgendwas muss Sänger Lynden Williams und Co. in die Quere gekommen sein, denn sie legten sich sage und schreibe knapp 40 Jahre wieder hin. Anno 2009 wollen sie es plötzlich doch noch mal wissen und veröffentlichen ein Album, das hemmungslos antiquiert klingt, aber durchaus seine Momente hat. Mit tatkräftiger Unterstützung von Schlagzeuger Nick D’Virgilio von den aktuellen Prog-Helden Spock’s Beard und anderen Kollegen sind zehn Stücke entstanden, die irgendwo zwischen dem verkifften Flair der Siebziger und hartem Rock stecken, zum Teil aber nicht konsequent umgesetzt wirken.

Fazit
Lauwarmes Scheibchen, das in erster Linie Fans der Siebziger ansprechen dürfte. Für heutige Verhältnisse allerdings kein Meilenstein.

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