F.E.A.R.

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimmen
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ECHTES BRETT!

Die Band:

Auf der Highschool lernten sich Sänger Jacoby Shaddix und Gitarrist Jerry Horton kennen und gründeten . Ende 1996 nahmen sie ein erstes Demotape auf, das unter dem Titel „Old Friends From Young Years“ erschien. Bereits ihr erstes reguläres Album „Infest“ und die Hitsingle „Last Resort“ waren riesige Erfolge und ein wesentlicher Bestandteil der aufkommenden Nu Metal-Welle. In den folgenden Jahren veröffentlichten weitere Alben, die größtenteils sehr gute Kritiken bekamen, den Erfolg ihres Debütalbums aber leider nicht wiederholen konnten. Trotzdem zählt die Band zu den angesagtesten Crossover-Vertretern, wobei die Rapanteile deutlich geringer sind, als auf vielen Alben von . Vielmehr finden jetzt andere Stilarten des Rock Eingang in die Musik von Papa Roach, so ist der Sound von , , aber auch von den Red Hot Chili Peppers oder Henry Rollins geprägt.

Das Album:

Gut drei Jahre nach dem hochgelobten Album „The Connection“ legen Papa Roch mit „F.E.A.R.“ (Face Everything And Rise) abermals ein richtig tolles Album vor. Schon der gleichnamige Opener zeigt, dass Papa Roach zwar nicht mehr so klingen wie seinerzeit auf „Infest“, doch immer noch mehr als genügend Dampf haben. Und dieser Dampf wird mit einer ausgesprochen melodiösen Rhythmen kombiniert. Titel wie „Skeletons“ oder „Broken As Me“ gehen nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine. Dabei kann Jacoby Shaddix zeigen, dass er ein wirklich guter Sänger geworden ist, der die Gitarrenläufe von Jerry Horton hervorragend ergänzt.

Songs wie „Falling Apart“ oder „Love Till It Hurts“ kommen eine Spur softer daher und zeigen, dass Papa Roach auch im Bereich des Stadionrocks angekommen sind. Mit „Gravity“ gibt es einen Song, der mit HipHop-Passagen im Stil von Coolio ausgestattet ist und dem Album etwas Abwechslung verschafft. „War Over Me“ sorgt dann für etwas Entspannung, bevor es mit Songs wie „Devil“ oder „Hope For The Hopeless“ wieder deutlich rockiger wird.

Trackliste:

01 – Face Everything And Rise

02 – Skeletons

03 – Broken As Me

04 – Falling Apart

05 – Love Me Till It Hurts

06 – Never Hate To Say Goodbye

07 – Gravity

08 – War Over Me

09 – Devil

10 – Warriors

11 – Hope For The Hopeless

12 – Fear Hate Love

 

Fazit:

Papa Roach legen mit „F.E.A.R.“ Ein verdammt gutes Album vor. Sicher klingt es ein wenig anders als ihr damaliges Debüt „Infest“, doch gerade das zeichnet Papa Roach in meinen Augen aus. Sie haben sich nicht auf ihren Erfolg ausgeruht und auch nicht das gemacht, was alle von ihnen erwarten. So gelangen in der Vergangenheit tolle Alben, auf welche die Band auch heute noch mit Stolz zurückblicken kann. Der aktuelle Longplayer reiht sich da nahtlos ein. Wer auf melodiöse, etwas härtere Stadionrockmusik steht, kommt um Papa Roach im Allgemeinen und um dieses Album im Speziellen nicht herum. Anspieltipps? Jeder Track von 1 bis 12!

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