First Kiss

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SWEET HOME ALABAMA!

Der Musiker:

Als Robert James Ritchie wird am 17.Januar 1971 in Romeo, Michigan geboren. Er beschäftigt sich mit HipHop-Einflüssen und ist ein großer Verehrer der Beastie Boys. 1990 erscheint sein Debütalbum „Grits Sandwiches For Breakfest“, dass sich aber nicht in den Charts platzieren kann. Die folgenden Alben werden stärker vom Rock beeinflusst, bleiben kommerziell aber erfolglos. Im Zuge der aufkommenden Nu-Metal-Welle erscheint 1998 das Album „Devil Without A Cause“, dass immerhin bis auf Platz 4 der amerikanischen Charts klettert. Für Schlagzeilen sorgt da eher durch seine kurze Ehe mit . 2007 dann der musikalische Durchbruch. Das Album „Rock N Roll Jesus“ ist sein erstes Nummer-1-Album und die Single „All Sommer Long“ eine Mischung aus Werewolves Of London von Warren Zevon und „Sweet Home Alabama“ von Lynard Skynard, ist der Sommerhit des Jahres 2008. Mit seinen folgenden Alben wandte sich Kid Rock dann mehr und mehr der Countrymusic zu.

Das Album:

Nach seinem letzten Album „Rebel Soul“ mit dem Kid Rock nicht hundertprozentig zufrieden war, ließ er sich für die Produktion des neuen Albums etwas mehr Zeit. Jetzt liegt mit „First Kiss“ das Ergebnis vor. Und wer sich für Southern Rock und eine kräftige Portion Country begeistern kann, darf ohne zu zögern zugreifen.

Mit dem titelgebenden Opener „First Kiss“, einer absoluten Gute-Laute-Nummer, startet das Album ausgesprochen hörenswert. Der Text ist musikalisch und textlich eine Verneigung vor „Summer of ’69“ von und macht einfach nur Spaß. Ein tolle Nummer, die man auf den endlosen Weiten der Route 66 immer wieder hören kann.

Zwar kann das Album keinen zweiten Hit dieses Kalibers bieten, aber auch das restliche Songmaterial kommt ausgesprochen gut daher. Egal ob es sich dabei um eine Verneigung vor („“) oder um ein Gespräch mit seinem Vater handelt („Drinking Beer With My Dad) – Kid Rock gibt ein wenig den hemdsärmeligen Typen von nebenan mit rauher Schale und weichem Kern. Das ist zwar alles nicht wirklich neu,  wird aber ausgesprochen gut interpretiert.

Trackliste:

01 – Frist Kiss

02 – Good Times, Cheap Wine

03 – Johnny Cash

04 – Ain’t Enough Whiskey

05 – Drinking Beer With My Dead

06 – Good Time Lookin‘ For Me

07 – Best Of Me

08 – One More Song

09 – Jesus And Bocephus

10 – Foad (Bonus Tracks)

 

Fazit:

Welche Nachhaltigkeit dieses Album hat, wird sich wahrscheinlich erst in einigen Wochen zeigen. Fans gut gemachten Southern Rocks können aber das neue Werk von Kid Rock ganz getrost ihrer Sammlung hinzufügen. Alle zehn Songs können schon beim ersten Hören gefallen, auch wenn keiner die Intensität und den Hitcharakter des eröffnenden Titelsongs hat. Auf jeden Fall ein Album, dass wie geschaffen für längere Autofahrten ist.

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