Five „V“

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimmen
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EY JO IHR MOTHERFXXXER!

Die Band:
Im Fahrwasser des aufkommenden Mixes aus Rock, Metal und HipHop, wie ihn unter anderem auch bekannt machten, beschlossen Jorel „J-Dog“ Decker und Aron „Deuce“ Erlichman im Juni 2005 einen gemeinsamen Song auf MySpace hochzuladen. So erfolgte die Geburtsstunde der . Ihren ersten Liveauftritt hatte die Band 2007 bei einem Festival, auf dem unter anderem die Foo Fighters oder Nine Inch Nails teilnahmen. Im gleichen Jahr erschien auch ihr Debütalbum „Swan Songs“. Ihr drittes Album „American Tragedy“ kletterte bis auf Platz 4 der Bilboardcharts. Einen Großteil ihrer Popularität verdanken die dem sozialen Netzwerk Facebook, wo sie bisher über drei Millionen Likes bekommen haben.

Das Album:
Immer wieder werden bei Hollywood Undead Vergleiche mit Linkin Park gezogen. Daher war ich auf das neue Album „Five“ sehr gespannt, was letztlich das erste Album ist, was ich von dieser Band bewusst gehört habe.

Der erste Song „California Dreaming“ liefert das, was ich im Vorfeld erwartet habe. Recht satte Girarren, eingängiger Sprechgesang und Hooklines, die zu gefallen wissen. Zwar ist das alles nicht wirklich neu, aber schon der Opener „California Dreaming“ ist ein netter Appetizer.

Im weiteren Verlauf zeigen die Untoten aus Hollywood, das sie mit ihrer Musik inzwischen auf die großen Festivalbühnen schielen. Der Mainstream sprüht aus jedem Song hervor, was nicht unbedingt negativ gemeint ist. Das Album ist satt produziert, wobei mir die kreischenden Gitarren zu kurz kommen. Songs wie „Renegade“, „We Own The Night“ oder „Bang Bang“ sind richtig gut und machen all das aus, was guten Nu Metal ausmacht. Davon mehr und ich wäre von den Hollywood Undeads richtig begeistert. So bleibe ich ein wenig zwiegespalten, da sich doch einiges an Monotonie einschleicht und mich das massenhafte verwendete F-Wort irgendwann ein wenig genervt hat.

Allerdings ist „Five“ nicht wirklich schlecht. Eher würde ich es als belanglos bezeichnen, da die Band nichts bietet, was man nicht schon von anderen Gruppen gehört hat. Die Anbiederung an die breite Masse steht hier im Vordergrund, die mit „Five“ auch ein Album bekommt, das sie ordentlich abfeiern kann.

Trackliste:
01 – California Dreaming
02 – Whatever It Takes
03 – Bad Moon
04 – Ghost Beach
05 – Broken Record
06 – Nobody‘s Watching
07 – Renegade
08 – Black Cadillac (feat. B-real)
09 – Pray (pur em in the dirt)
10 – Cashed Out
11 – Riot
12 – We Own The Night
13 – Bang Bang
14 – Your Life

Fazit:
Nu Metal ist von jeher eine Musikrichtung, welche die Gemüter erhitzt und in zwei Lager spaltet. Und so stößt auch das neue Album der Hollywood Undead auf gemischte Gefühle. Wenn die Band die härtere Keule rausholt, kann sie mich komplett überzeugen. Leider macht sie das nicht durchgehend. Der Rest ist mir zu glatt, zu HipHop lästig und vor allem zu sehr auf Mainstream gebürstet. Wirklich schlecht ist „Five“ nicht, aber einen dauerhaften Verbleib auf meiner Playlist halte ich eher für unwahrscheinlich.

 

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