Golden

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KYLIE GOES COENTRY!

Die Sängerin:

wuchs mit zwei Geschwistern in Australien auf. Ihre erste Fernsehrolle hatte sie im Alter von 11 Jahren. Ihren Durchbruch erlebte sie an der Seite von Jason Donovan in der TV Soap „Neighbours“, die ab 1987 auch in Großbritannien ausgestrahlt wurde. Dort wurde sie vom damaligen Erfolgsproduzententeam Stock, Aitken, Waterman unter Vertrag genommen. Ihre erste Single „I Should Be so Lucky“ wurde ein weltweiter Hit. In der Folgezeit reihte sich Hit an Hit. Anfang der 90er gingen die Erfolge allerdings zurück. Erst im Sommer 2000 gelang ihr mit „Spinning Around“ ein kommerzielles Comeback. Mit dem Album „Fever“ und dem Song „Can’t Get You Out Of My Head“ sprang sie wieder weltweit auf Platz 1. 2005 dann die schockierende Diagnose: Krebs! Doch durch eine Operation und anschließender Chemotherapie schafft es , die Krankheit zu besiegen, um danach auch auf der Konzertbühne ein fulminantes Comeback zu geben.

Das Album:

Für ihr aktuelles Werk wollte die australische Pop-Queen etwas Neues probieren und sich und ihren Sound neu erfinden. Von daher ging es nach Nashville, wo sie unter der Führung von Nathan Chapman das Album einspielte. Kein schlechter Plan, hat Chapman doch als Produzent von maßgeblichen Anteil daran, dass sich diese vom Countrysternchen zum Popstar entwickelt hat. Sie wollte wieder Freude an der Arbeit im Studio haben, verriet Kylie Minogue in einem Interview. Und diese kam in Nashville von neuem zurück. 

“ heißt nunmehr das vierzehnte Studioalbum und soll ein entsprechendes Zeitalter einleiten. Ein Plan, der, so denkt man anfangs, durchaus aufgehen kann, denn „“ macht zunächst richtig viel Spaß. „Dancing“, „Stop Me From Falling“ oder „Sincerly Yourself“ sind tolle Songs, bei denen Kylie Minogue auch stimmlich zeigen kann, dass sie noch lange nicht genug hat. 

Auch der Rest des Albums ist nicht wirklich schlecht, hat nur das Problem, dass man diesen Hybridmix aus Country und Pop in den letzten Jahren zu oft gehört hat. Mit zunehmender Dauer wird Kylie Swift oder Taylor Minogue beliebig und austauschbar. Die guten Ansätze versinken in einem Einheitsbrei aus Mainstreamradio und Chartmix, ohne dass ein Song dabei herauskommt, der wirkliches Hitpotenzial hat.

Trackliste:

01 – Dancing

02 – Stop Me From Falling

03 – Golden

04 – A Lifetime To Repair

05 – Sincerly Yours

06 – One Last Kiss

07 – Live A Little

08 – Shelby ‚68

09 – Radio On

10 – Love

11 – Raining Glitter

12 – Music’s Too Sad Without You (feat. Jack Savoretti)

Fazit:

Auch wenn die kleine und zierliche Australierin das Album als Neuanfang sieht. Echte Begeisterung konnte „Golden“ bei mir nicht auslösen. Drei gute Songs und der auf Nummer sicher produzierte Rest, sind zu wenig, um zumindest auf meiner Playlist länger als zwei, drei Hördurchgänge zu überstehen. 

 

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