Golden Hour

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SIND DAS WIRKLICH GOLDENE STUNDEN?

Die Sängerin: 

Die Countrymusik muss bereits in die Wiege gelegt worden sein. Im zarten Altern von 14 Jahren veröffentlichte sie ihr Debütalbum. 2008 folgt der Umzug nach Nashville, wo sie als Demo-Sängerin arbeitet und Titel für Miranda Lamberts schreibt. Einem breiten Publikum wurde sie im Herbst 2012 bekannt, als sie einen Song für den Soundtrack der erfolgreichen US-Serie „Nashville“ beisteuert. Mit dem Album „“ debütierte sie bei einem Majorlabel und feierte einen großen Erfolg.

Das Album:

Mit nur zwei Alben („Some Trailer different Park“ und „“) hat sich Kacey Musgraves an die Speerspitze der jungen amerikanischen Countrysängerinnen gesetzt. Im deutschsprachigen Raum weitestgehend unbekannt, fährt Kacy Musgraves in ihrer Heimat einen Erfolg nach dem anderen ein.  

Für ihr drittes Album hat sie sich einen Stilwechsel verordnet, der Kacey Musgraves ein wenig aus der Countryszene wegführen soll. Wer jetzt denkt und befürchtet, dass es in ganz simple Popgefilde im Stil von oder geht, irrt. Kacy Musgraves versucht durchaus, sich und ihrer Art treu zu bleiben. Auf „“ liefert sie dreizehn eher ruhige Songs ab, die zwischen Country, Pop, Dance und Romantik pendeln. Dabei scheut sich die Sängerin nicht, Anleihen bei Lady Gaga und vor allem zu nehmen, deren Einfluss hier besonders spürbar ist. So kommt „High Horse“ mit einem hörbaren Orchesterarrangement daher und zählt sicherlich zu den Highlights dieses Albums. Was das Songwriting an sich angeht, ist Kacey Musgraves in ihren Texten noch persönlicher als bei ihren letzten beiden Majoralben.

Trotzdem kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Amerikanerin mit diesem Album ein großes Stück in Richtung Mainstream rückt. Und das finde ich schade. Sicher verbreitert sich ihr Publikum dadurch, doch das besondere ihrer Musik, insbesondere von „Some Trailer different Park, geht hier verloren, denn wenn ich Lana Del Ray hören will, tue ich dies.

Trackliste:

01 – Slow Burn

02 – Lonely Weekend

03 – Butterflies

04 – Oh, What A World

05 – Mother

06 – Love Is A Wild Thing

07 – Space Cowboy

08 – happy & Sad

09 – Velvet Elvis

10 – Wonder Woman

11 – High Horse

12 – Golden Hour

13 – Rainbow

Fazit:

Kacey Musgraves öffnet sich auf ihrem dritten Majoralbum einem größeren Publikum und verlässt damit die angestammten Countrygefilde. Statt Steel Guitar gibt es hier poppige Elemente. „Golden Hour“ wird der Sängerin sicherlich einige bescheren und den Bekanntheitsgrad von Kacey Musgraves weiter steigern. Ich bedauere diese Entwicklung, denn dadurch ist die besondere Magie der ersten beiden Alben etwas verloren gegangen.

 

 

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