Got Your Six

Autorenwertung
  • Musik
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Stimme
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Abwechslung
    ein Buchein Buchein Buchkein Buchkein Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

VOLL AUF DIE ZWÖLF!

Die Band:
Gitarrist Zoltán Báthory und Drummer Jeremy Spencer gründeten 2005 in Los Angeles. Als Sänger wurde Ivan Moody gefunden, der zuvor bei Motograter und Ghost Machine aktiv gewesen ist. Mit Logan Mader, der schon für und Soulfly gearbeitet hat, ging es ins Studio, um das Debütalbum „The Way Of The Fist“ aufzunehmen, welches 2007 erschien. Zwei Jahre später veröffentlichten Five Finger Death Punch das Album „War Is The Answer“, aus dem die Single „Hard To See“ als Einlaufmusik für diverse Wrestling-Veranstaltungen genutzt wurde. Zuletzt gab es innerhalb der Band immer wieder Streitereien, die darin gipfelten, dass Ivan Moody einige Konzerte ausfallen ließ.

Das Album:
Nach dem Doppelschlag „The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell Vol. 1 & Vol. 2“, die erstmals die Top 3 der US-Charts erreichten, gingen Five Finger Death Punch wieder ausgiebig auf Tour (u. a.) mit . Unmittelbar danach ging es erneut ins Studio, um mit Kevin Churko als Produzent das nächste Album einzuspielen.

„Got Your Six“ heißt das aktuelle Album, das 2015 erschien und die Mischung aus Modern Metal und Alternative weiter voranbrachte. Mit dem gleichnamigen Titelsong gibt es auch gleich einen Opener, der druckvoll klar macht, dass die Five Finger Death Punch in der ersten Liga der neuen Metalbands angekommen sind. Treibende Beats, eingängige Riffs und die schneidende Stimme von Ivan Moody machen Spaß und gute Laune.

Sicher, einen Innovationspreis räumen Five Finger Death Punch mit ihrer Musik nicht ab. Aber Songs wie „Wash It All Way“, „Hell To Pay“ oder „Boots And Blood“ (es ist wirklich erstaunlich, wie oft man das böse F-Wort in einem Song unterbringen kann) fordern mehr als eindringlich zum Mitwippen und Headbangen auf. Und „Meet My Maker“ ist sicherlich der ekstatische Höhepunkt, in dem FFDP ein wahres Riffmonster auf den Hörer loslassen. Mit „Digging My Own Grave“ lassen die Amerikaner eine gute und textlich recht originelle Ballade los.

Trackliste:
01 – Got Your Six
02 – Jekyll And Hyde
03 – Wash It All Away
04 – Ain‘t My Last Dance
05 – My Nemesis
06 – No Sudden Movement
07 – Question Everything
08 – Hell To Pay
09 – Digging My Own Grave
10 – Meet My Maker
11 – Boots And Blood

Fazit:
Kurz, gut und hörtechnisch überhaupt nicht schmerzhaft agieren die Nu-Metaller von Five Finger Death Punch auf ihrem mittlerweile sechsten Album. „Got Your Six“ kommt überaus kraftvoll daher und überzeugt durch eingängige Songs, die zum Headbangen auffordern. Auch wenn es im Mittelteil des Albums einige Füller gibt, macht das Album in Gänze viel Spaß und ist ein guter Soundtrack zum Autofahren. In wenigen Wochen entern die FFDP die deutschen Konzertbühnen und haben dabei die schwedischen Metaller von im Gepäck. Die Fans erwartet daher ein äußerst dynamisches Doppelkonzert.

 

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar