Gregor Jansen: Carol Rama Böse Zungen
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Gregor Jansen: Carol Rama Böse Zungen ist ein 72 Seiten starker Ausstellungskatalog der Kunsthalle Düsseldorf zur Ausstellung vom 21. April bis 24. Juni 2012, erschienen im Kehrer Verlag. Die Rezension vom 30. Mai 2012 findet, dass er die Ausstellung wiedergibt, aber nicht neugierig auf eine intensivere Beschäftigung mit der Künstlerin Carol Rama macht.
Carol Rama – Böse Zungen
24,00 € Stand: 18.10.2026
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Das Buch ist im Jahre im Kehrer Verlag aus Heidelberg erschienen. Es ist 72 Seiten dick.
Worum geht es in Gregor Jansen: Carol Rama Böse Zungen?
Dieser Ausstellungskatalog erscheint aus Anlaß der gleichnamigen Kunstpräsentation, die in der Zeit vom 21. April bis zum 24. Juni 2012 in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen ist. Ebenfalls von Gregor Jansen mitherausgegeben ist der Band Räume der Erinnerung, der 2012 im Kehrer Verlag erschien.
Die Kunsthalle liegt in der Düsseldorfer Altstadt, als dem Teil der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, der für seine Partylaune und seinen Bierkonsum bekannt ist. Das K 20, die Kunstsammlung des Landes, sowie die Deutsche Oper am Rhein als kommunale musikalische Kultureinrichtung liegen ganz in der Nähe.
Gregor Jansen ist der Leiter dieser Einrichtung. Die Ausstellung, die er hier präsentiert, zeigt zeitgenössische Malerei.
Über den Verlag
Klaus Kehrer gründete den Verlag im Jahre 1995. Bei dem Kehrer-Verlag handelt es sich um einen Kunstbuchverlag, der sich auf Fotografie, Bildende Kunst und Klangkunst spezialisiert hat.
Nobuyoshi Araki, Jessica Backhaus, Leigh Bowery, Paul Cézanne, Henry Horenstein, Rinko Kawauchi, Andrej Krementschouk, Saul Leiter, Anders Petersen, Julius Shulman, Fiona Tan und Donald Wexler sind einige der Künstler, deren Werk der Verlag schon vorgestellt hat.
Von Cezanne dürften die meisten Leser ja schon gehört haben, nicht wahr? Fotographen wie Petersen und Shulman dürften aber eher nur Fachleuten bekannt sein.
Über das Buch
Carol Rama gehört nicht zu den Künstlern, die ein interessierter Nichtfachmann unbedingt kennt. Ist es da unfreundlich, wenn nicht gar unhöflich, wenn man als Rezensent eines Ausstellungskataloges behauptet, das Ende des Werkes wäre der interessanteste Teil davon? Hoffentlich nicht. Dort gibtes nämlich eine Biographie der italienischen Künstlerin, die 1918 in Turin das Licht der Welt erblickte und wohl immer noch lebt.
Außerdem gibt es dort eine Werksliste, also eine Auflistung der Exponate, die in der Ausstellung zu sehen sind. Eigentlich ist dieses Kapitel zweigeteilt. Die Bilder, die dei Exponate zeigen, sind über das ganze Buch verteilt; in der Werksliste gibt es eigentlich nur die dazugehörigen technischen Daten.
Gregor Jansen liefert das Vorwort, Magdalena Holzhey und Edoardo Sanguinetti liefern ind deutscher und englischer Sprache eine kunstwissenschaftliche Annäherung an die präsentierte Kunst. Diese Texte sind gewöhnlich in dem Sinne, als daß sie dem Standard dessen entsprechen, was in vielen anderen Ausstellungskatalogen geboten wird. Ebenfalls 2012 erschien der Ausstellungskatalog Tal R Mann über Bord im Verlag der Buchhandlung Walther König.
Bemerkenswert ist da auch der Buchdeckel. Er ist komplett in einem kräftigen Lila gestaltet. Er gibt nur den Titel der Ausstellung in weißer Schrift wieder.
Fazit: Lohnt sich Gregor Jansen: Carol Rama Böse Zungen?
Der Ausstellungskatalog gibt sicherlich das wieder, was in der Düsseldorfer Ausstellung zu sehen ist. Er macht aber nicht neugierig darauf, sich intensiver mit der Künstlerin zu beschäftigen.
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