Happy Man

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HAPPY HÖRER!

Der Sänger:
Seit der Schulzeit macht der in Köln geborene Musik. 1976 debütierte er mit der Single „Jeder Freund ist auch ein Mann“. Er entwickelte sich zu einer festen Größe im Schlagerbuisness und hatte weitere Hits wie „Jessica“ oder „Der Himmel brennt“. Anfang der 80er wurde es deutlich ruhiger um ihn. Erst 1992 gelingt ihm mit „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“ wieder ein Hit. Jetzt startet Wolle, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, voll durch. Seine Alben „Einfach geil!“ und „Konkret“ erreichen Platz 1 der deutschen Albumcharts und von 1996 bis 2003 erhält jedes Jahr eine Goldene Stimmgabel. Sein musikalischer Höhepunkt ist sicherlich die große Open-Air-Tour, die ihn 1999 durch alle großen Fußballstadien der Republik führt. Im September 2006 gibt er seinen Rücktritt bekannt. Mit über zehn Millionen verkaufter Tonträger ist einer der erfolgreichsten Schlagersänger.

Das Album:
Seit seinem Rücktritt vor nunmehr elf Jahren hat Wolfgang Petry immer wieder studiotechnische Lebenszeichen von sich gegeben. Da war das unsägliche Remixalbum „“, da war die Arbeit als Songwriter und Produzent für seinen Sohn Achim („“) und da war zuletzt das Album „“, das den Deutschrocker aus Wolfgang Petry hervorholte. Jetzt überrascht er seine Hörer mit einem neuen Projekt. Als Band hat er sich befreundete Musiker ins Studio geholt und seine Lieblingssongs aus den Sparten Blues, Country, Rock und Folk herausgesucht und diese (natürlich in englischer Sprache) aufgenommen.

Klar ist die Stimme von Wolfgang Petry nahezu unverkennbar, doch wenn man nicht wüsste, wer hier am Start ist, würde man bestimmt nicht auf die Idee kommen, dass es der Mann ist, der mit „Hölle, Hölle, Hölle“ jedes Bierzelt zum Wackeln brachte. „“ ist ein Album gefüllt mit hervorragenden Songs, die ausnahmslos toll interpretiert werden. Das fängt beim eher verhaltenen Opener „Girl Crush“ an und setzt sich mit dem rockigeren „Little Rock“ fort. Pete Wolf und seine Mannen reihen hier eine Perle an die andere, sodass mich das Album vollkommen begeistert.

Die ausgewählten Songs sind mit Ausnahme von „You Raise Me Up“ (in einer Gänsehaut erzeugenden Version) vielleicht nicht ganz so bekannt, was das Album an sich noch besser macht. Stilsicher bewegt sich Pete Wolf durch Blues, Country, Rock und Gospel. Mit „Getting Older“ gibt es auch einen neuen Song, der sich hervorragend in den Kanon des Albums einfügt. Und der vor allem zeigt, was für ein toller Songwriter Wolfgang Petry ist.

Trackliste:
01 – Girl Crush
02 – Little Rock
03 – Jesus Take The Wheel
04 – Leave The Light On
05 – I‘d Really Love To See You Tonight
06 – In Between Dances
07 – You Raise Me Up
08 – Different Shades Of Blue
09 – Not That Different
10 – Independence Day
11 – Sigh No More
12 – Getting Old
13 – I‘d Really Live To See You Tonight (Orchester Version)

Fazit:
Pete Wolf alias Wolfgang Petry sagt über dieses Album, dass es ihm nur um den Spaß und die Freude an der Musik geht und einfach die Freiheit zu haben, genau dies machen zu können. Und das merkt man „Happy Man“ bei jedem Ton an. Es ist eine wahre Freude, die dreizehn Perlen wieder und wieder zu hören. Ein ganz tolles Album, dass danach schreit, die Instrumente einzupacken und in einem kleinen Club wieder auszupacken. Hier gibt es einfach starke Musik, die man nur gut finden kann, egal ob man Wolfgang Petry früher mochte oder nicht.

 

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