Hase Hüpf

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Langzeitspaß
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  • Aufmachung
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  • Kreativität
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  • Humor
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  • Gesamt
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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Umfangreiches Spaßpaket
Fertige Spiele samt Anleitungen sind an sich ein recht undankbares Unterfangen, wenn die Adressaten gerade laufen können. Zu oft und zu gerne werden eigene Spiele daraus konstruiert, eigene Regeln gewählt und den eigentlichen Anforderungen widersagt. Das ist nicht schlimm, sondern dem natürlichen Fantasie- und Spieltrieb der Kleinsten geschuldet.

Schön, wenn es dennoch Möglichkeiten gibt, mit Hilfe einer pädagogisch sinnvollen Vorgabe ins Spielen zu kommen. Hase Hüpf von ist so ein tolles Spiel, das so viele Möglichkeiten enthält, dass dabei keiner zu kurz kommt. Worum geht es? Auf acht Puzzletafeln sind jeweils acht unterschiedliche Tierfamilien zu sehen, wobei die Eltern bzw. der Großteil der Sippe ein großes Puzzlestück und zwei kleine Kinder jeweils zwei kleine Stücke bilden. Das alleine wäre schon das erste Spiel, nämlich ein Puzzle für die Kleinsten, das aufgrund des sehr stabilen Materials (dicker Karton, gute Farben, schönes Layout) langlebig ist und auch von den jüngeren Geschwistern ruhig mal in den Mund genommen werden kann.

Dann gibt es einen kleinen Würfelball, mit dem vier Farben gewürfelt werden können und der für sich genommen den Kindern auch schon Freude bereiten wird. Nach dem Wurf muss nun die entsprechende Karte gezogen werden (die Puzzleteile sind auf der Rückseite unterschiedlich farbig markiert) und zu dem entsprechenden Elternteil gebracht werden. Vor allen Dingen das Bringen ist der Clou des Spiels und der Namensgeber obendrein. Wählt man einen entsprechenden räumlichen Abstand zwischen den Elternpuzzleteilen und den Kinderpuzzleteilen, kann man letzteren dann mit den entsprechenden Bewegungen und Geräuschen der Tierart transportieren. Wer eine Hasenkarte zieht, hüpft und mümmelt, wer eine Pinguinkarte zieht, watschelt und quiekt (bzw. macht die Geräusche, die einem für den Pinguin richtig erschienen), wer eine Elefantenkarte zieht, stampft und trötet, usw. Das ist natürlich lustig und fördert eine ganze Reihe von motorischen und phonetischen Fähigkeiten.

Wie insgesamt das Spiel mit Hilfe seiner Struktur viele Dinge fördern kann. Merkfähigkeit, Kombinationsgeschick, Motorik, visuelle und auditive Fähigkeiten, Kombinationsgabe und nicht zuletzt auch Interaktion. Gerade letztere kann je nach Alter dem Spielniveau angepasst werden. Können die Jüngsten einfach des Spielkern willens spielen (ganz ohne Gewinner), kann man bei älteren Kindern die Regeln ein wenig anpassen und eine kleine Herausforderung im Wettstreit daraus machen.

Fazit:
Alles in allem ein sehr buntes und lustiges, vor allen Dingen qualitativ äußerst hochwertiges Spiel, das für Kinder zwischen eineinhalb Jahren bis hin zu einer Phase von drei bis vier Jahren sehr unterhaltsam und anregend sein wird. Man kann mit dem Kauf des Spieles einfach sehr wenig falsch machen, da jeder Charakter seine Vorlieben hier entdecken wird, und wenn es einfach nur die tollen Puzzles und der kultige Spielball sind. Wie genau sich dann die Kleinsten an die Regeln halten, ist Sache des Wesens der Kindheit. Entscheidend sind die Vorlagen und diese sind in diesem Fall reichlich vorhanden und lassen sogar noch mehr Möglichkeiten zu als die eigentliche Spielanleitung vorgeben kann.

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