Headstrong

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SATTER HARD ROCK, DER AUCH IM 30. BANDJAHR NICHT ANGESTAUBT KLINGT!

Die Band:
Der Sänger gründete zusammen mit Alfred Koffler (Gitarre) und Kosta Zarifiou (Schlagzeug) im badischen Karlsruhe die Band . Kurz darauf stieß Bassist Dennis Ward zur Band. Ein Jahr später gewannen den Nachwuchspreis des Szenemagazins Metal Hammer und bekamen einen Plattenvertrag bei CBS Records. 1989 erschien das selbstbetitelte Debütalbum. 1994 verabschiedete sich Sänger Andi Deris und wurde durch David Readman ersetzt. Um ihr musikalisches Spektrum zu erweitern, verpflichteten 2003 mit Uwe Reitenhauer einen weitern Gitarristen. 2012 ging Kosta Zarifiou von Bord und wurde durch Chris Schmidt ersetzt.

Das Album:
Auch wenn die Rockband aus Karlsruhe nie die ganz großen Hallen gefüllt hat, zählt sie seit nunmehr dreißig Jahren zu den besten deutschen Melodic Rock Bands. Und was lag näher, als das Jubiläum mit einem neuen Album zu begehen, zumal der letzte Longplayer „Ceremonial“ bereits vier Jahre zurückliegt.

„Headstrong“ lautet der Name des inzwischen zwölften Longplayers, der einmal mehr untermauert, warum Pink Cream 69 einen exzellenten Ruf besitzen. Mit „We Bow To None“ knallen die badischen Rocker ihren Hörern einen furiosen Opener um die Ohren, der alle Stärken der Band ausspielt. Satte Riffs, eingängige Melodien, flottes Tempo und die markante Stimme von David Readman sind der Stoff, aus dem Hard Rock Träume gemacht sind.

Songs wie „Walls Come Down“ oder „No More Fear“ klingen so frisch und unverbraucht, als stünde die Band am Anfang ihrer Karriere. Bei „Man Of Sorrow“ und „Bloodsucker“ kann Readman zudem zeigen, was in ihm steckt. Aber auch die ruhigeren Momente können sich sehen und Vorfällen hören lassen. „Vagrant Of The Night“ spielt mit den Klischees einer Rockballade, ohne selbst ein Klischee zu sein.

Eingebettet ist das Album in die tadellose Produktion von Dennis Ward, die druckvoll und modern klingt. Wo andere Bands auf Nummer sicher gehen, schaffen es Pink Cream 69, ihre Stärken hervorzuheben, ohne langweilig zu klingen.

Als Bonus gibt es noch eine Live CD, die einen tollen Querschnitt aus dreißig Jahren Pink Cream 69 beinhaltet und die zeigt, dass die Band nicht nur im Studio brillieren kann.

Trackliste CD 01:
01 – We Bow To None
02 – Walls Come Down
03 – Unite And Devide
04 – No More Fear
05 – Man Of Sorrow
06 – Path Of Destiny
07 – Vagrant Of The Night
08 – Bloodsucker
09 – Whisteblower
10 – The Other Man

Trackliste CD 02:
01 – Special (Live)
02 – Talk To The Moon (Live)
03 – Break The Silence (Live)
04 – Do You Like It Like That (Live)
05 – The Spirit (Live)
06 – Livin‘ My Life For You (Live)
07 – Wasted Years (Live)
08 – Welcome The Night (Live)
09 – Shame (Live)

Fazit:
Pink Cream 69 legen mit „Headstrong“ ein tolles und absolut würdiges Jubiläumsalbum vor. Fans von melodiösem Hard Rock kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Und von Alterserscheinungen ist hier nichts zu spüren.

 

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