Heaven Upside Down

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER MUSIKALISCHE ANTICHRIST IST WIEDER DA!

Die Band:

ist eine amerikanische Rockband, deren gleichnamiger Frontmann diese Bezeichnung auch als Künstlernamen trägt. Der Name setzt sich aus den Namen von Marilyn Monroe und Charles Manson zusammen und soll das Zusammenspiel von Gut und Böse verdeutlichen. Immer wieder schockieren Marilyn Manson mit provokanten Auftritten und Alben wie „Antichrist Superstar“ die Öffentlichkeit. Nach dem Amoklauf an der Columbine High School wurde Marilyn Manson zu Unrecht für das Massaker verantwortlich gemacht. Auch außerhalb der Musik sorgt Marilyn Manson für Schlagzeilen. Sei es durch Auftritte in „Bowling For Columbine“ oder der Fernsehserie „Sons Of Anarchy“ oder durch seine Ehe mit der Burlesque-Ikone Dita von Teese.

Das Album:

An Marilyn Manson scheiden sich seit jeher die Geister. Zuletzt hat es der amerikanische Schockrocker seinen Anhängern nicht gerade leicht gemacht. Ein überaus fragwürdiger Auftritt beim Wacken Open Air und merkwürdige Pressepraktiken hinsichtlich der Veröffentlichung des neuen Albums ließen die Frage aufkommen, ob Marilyn Manson im jeden Preis provozieren wollen.

Jetzt liegt das neue Werk des selbsternannten Antichristen der Rockmusik vor. Nach dem letzten, überaus hörenswertere Album „“ lag die Messlatte für „“ sehr hoch. Bei aller Kritik, die man in letzter Zeit am gebaren von Brain Warner äußern konnte, muss man eingestehen, dass er es seinen Kritikern hier zeigt.

„Heaven Upside Down“ schließt dort an, wo „The Pale Emperor“ aufgehört hat. Mehr noch, das Album verknüpft den Sound aller bisherigen Manson-Alben zu einem satten Gesamtkunstwerk. Schon der Opener „Revelation #12“ vereint alle positiven Elemente aus Rock, Gothic und Industrial. Doch Marilyn Manson beschränken sich nicht darauf, einen Stil auszureizen, sondern spielen mit vielen Elementen. So kommen poppige Töne zum Einsatz („Kill4Me“), balladeske („Blood Money“) oder gar Anleihen an die alte Holy-Wood-Zeit („Say 10“) zum Einsatz. Zum Ende gibt es mit „Threats Of Romance“ noch eine Klangcollage aus Gitarre, Synthesizer und Klavier, die so gar nicht zu Marilyn Manson passt und deshalb genau zu Marilyn Manson passt.

Trackliste:

01 – Revelation #12

02 – Tattoed In Reserve

03 – We Know Where You …

04 – Say10

05 – Kill4ME

06 – Saturnalia

07 – Je$u$ Cri$i$

08 – Blood Honey

09 – Heaven Upside Down

10 – Threats Of Romance

Fazit:

Zu kaum einer anderen Band passt der Begriff Kunst so gut, wie zu Marilyn Manson. Dabei liefern Brain Warner und seine Mitstreiter mal gute, mal bessere und mal geniale Alben ab. „Heaven Upside Down“ pendelt zwischen den beiden letzten Begrifflichkeiten, wobei man sich klar machen muss, dass die Musik von Marilyn Manson von Haus aus, nichts für das schnelle Hören zwischendurch ist. Lässt man sich jedoch darauf ein, wird man mit abwechslungsreichen und tollen Songs wie „Revelation #12“ oder „Say 10“ belohnt, welche die Ausnahmestellung von Brain Warner aufzeigen. Insgesamt ist „Heaven Upside Down“ ein starkes Album.

 

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