Heavy Entertainment Show

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  • Musik
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER BAD GUY DER EUROPÄISCHEN POP-MUSIK MELDET SICH ZURÜCK!

Der Sänger:

1989 meldete ‘ Mutter ihn zum Auswahlverfahren für eine neue Boygroup an und legte damit den Grundstein für eine der erfolgreichsten Musikkarrieren des europäischen Kontinents. Zunächst als Ersatz wird bald festes Mitglied von Take That. Im Juli 1995 gibt es für viele Fans eine Schreckensnachricht, da Robbie die Band verlässt. In Guy Chambers findet er einen kongenialen Komponisten und Produzenten. 1997 erscheint das erste Soloalbum „Life Thru A Lens“. Mit seinem dritten Album „Sing When You’re Winning“ wird er endgültig zum Superstar. 2001 überrascht Fans und Kritiker mit einem Album, auf dem er berühmte Swingklassiker neu aufnimmt. „Swing When You’re Winning“ wird sein bisher erfolgreichstes Album. 2006 geht er auf seine größte Tournee, die ihn auch nach Lateinamerika und Australien führt. Es folgt eine Auszeit, nach der zunächst die großen Erfolge ausbleiben, was auch an der Trennung von Guy Chambers liegt. 2010 gibt es eine Wiedervereinigung mit Take That, der 2011 eine Stadiontournee durch Europa folgte. Mit seinem letzten Studioalbum „Take The Crown“ konnte wieder an alte Erfolge anknüpfen. Privat ist es um den ehemaligen Bad Boy ruhiger geworden. Seit 2010 ist er mit der Schauspielerin Ayda Field verheiratet und seit September 2012 Vater einer Tochter.

Das Album:

Nachdem Robbie Williams mit seinem letzten Album „“ erneut einen sehr gelungenen Ausflug in die Swingmusik gemacht hat, war es ein wenig ruhiger um ihn geworden. Jetzt meldet sich der charismatische Bad Guy der europäischen Pop-Musik mit einem neuen Album zurück und verspricht eine „Heavy Entertainment Show“. Und die ist es.

Im weiteren Verlauf des Albums zeigt der britische Sänger aber, was er für ein toller Musiker ist. Egal ob Danceelemente („Sensitive“), kantige Rhythmen wie seinerzeit auf dem Rudebox-Album („Motherfucker“) oder Robbies geliebte Swingmusik („Hotel Crazy“) – der ehemalige Take That Sänger bewegt sich auf jedem Parkett mit der ihm eigenen Leichtigkeit. Nebenbei schüttelt er noch Hits wie „Love My Life“ oder „Mixed Signals“ aus dem Ärmel, die durchaus von seinen früheren gold- und platingekrönten Alben stammen könnten. Natürlich beherrscht Robbie Williams auch die leisen Töne. „David’s Song“ ist zwar kein zweites „Angel“, aber trotzdem hatte ich beim Hören eine Gänsehaut.

Trackliste:

01 – Heavy Entertainment Show

02 – Party Like A Russian

03 – Mixed Signals

04 – Love My Life

05 – Motherfucker

06 – Bruce Lee

07 – Sensitive

08 – David’s Song

09 – Pretty Woman

10 – Hotel Crazy

11 – Sensational

 

Fazit:

Man kann von Robbie Williams halten, was man will. Jedoch muss man neidlos anerkennen, dass er ein guter Entertainer und ein verdammt guter Sänger ist. „Heavy Entertainment Show“ liefert zu einhundert Prozent, was der Titel verspricht: Sehr gute, abwechslungsreiche Musik, die den perfekten Grundstock für die große Tour im nächsten Jahr liefert, die Robbie Williams auch wieder in deutsche Stadien führen wird. Zusammen mit den großen Hits seiner bisherigen Karriere steht dann einem verdammt heißen Sommerabend kaum etwas im Wege.

 

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