Ich bin die

Autorenwertung
  • Musik
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  • Texte
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NICHT SO GUT WIE „“!

Die Sängerin:
Nordlicht schloss sich nach ihrer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin dem Kabarett-Duo Queen Bree an und machte sich 2002 mit eigenen Projekten, vor allem auf plattdeutsch selbständig. Sie veröffentlichte Bücher und Lieder und moderiere Fernsehsendungen im NDR. Zusammen mit produzierte sie 2006 das Album „Weiblich, ledig, 40“, das sie über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannt machte. Seit 2007 moderiert sie die Late-Night-Show „Inas Nacht“, die 2010 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Für ihre musikalischen Leistungen wurde sie schon mehrfach mit dem Echo geehrt.

Das Album:
„Ich bin die“ ist das mittlerweile achte Album von Ina Müller und das fünfte auf hochdeutsch. Jenseits der 50 hält sie musikalisch am Erfolgsgespann des letzten Albums fest: Das Album entstand getreu dem Motto „Never Change A Winnig Team“ erneut in Kooperation mit ihrem Freund , die Texte stammen aus der Feder von Frank Ramond.

Und so gibt es auf dem Album, für das Ina Müller ganz aktuell mit dem Echo in der Kategorie „Künstlerin Pop national“ ausgezeichnet wurde, viel Altbewährtes. Vor allem autobiografisch wollte Ina Müller ihre Songs gestalten. So thematisiert sie ihre Dorfjugend („Dorf bleibt Dorf“) ebenso wie einen unerfüllten Kinderwunsch (“Wie du wohl wärst“). Natürlich kommt auch der typisch bissige Müller-Ramond-Humor nicht zu kurz. Egal ob das Alter thematisiert wird („Immer eine mehr wie du“, „Wenn du jetzt aufstehst“) oder das Streben nach Mehr („Das war´s) – die Texte von Frank Ramond bleiben einfach eine positive Ausnahme in der deutschen Musik.

Musikalisch gibt das Album leider nicht so viel her. Die Arrangements sind oft sehr reduziert, was an sich nicht schlecht ist, doch über die gesamte Länge des Albums stellt sich leider ein wenig Monotonie ein. Langsame und Midtemponummern wechseln sich ab. Ausreißer nach oben und unten sind leider nicht vorhanden, so dass mich spätestens der dritte Hördurchgang schon nicht mehr so begeistern konnte. Eine besondere Nachhaltigkeit besitzt dieses Album leider nicht.

Trackliste:
01 – Ich bin die
02 – Das war´s
03 – Tag eins nach Tag aus
04 – Immer eine mehr als du
05 – Klammerblues
06 – Wenn du jetzt aufstehst
07 – Wie du wohl wärst
08 – Zahlen bitte
09 – Bei jeder Liebe
10 – Zimmer 410
11 – Kommando heulen
12 – Dorf bleibt Dorf
13 – Sowas wie Glück

Fazit:
„Ich bin die“ konnte mich nicht ganz so begeistern, wie Ina Müllers letztes Album „48“. Musikalisch wird mir hier zu wenig geboten. Die Songs sind sich zu ähnlich und unterscheiden sich nur durch die wirklich guten Texte. Das hat die norddeutsche Ikone schon besser hinbekommen. In Anbetracht der Konkurrenz (Jamie Lee, Lina, und Kerstin Ott) geht der Echo für „ich bin die“ aber definitiv in Ordnung.

 

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