Immortalized (Deluxe Edition)

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HÖRENSWERTES COMEBACK MIT KLEINEN LÄNGEN!

Die Band:

wurde 1996 von Dan Donegan (Gitarre) und Steve Kmack (Bass) gegründet. Mit Mike Wrengen wurde schnell ein Schlagzeuger gefunden. Jetzt musste noch ein Sänger her. Auf eine Zeitungsanzeige meldete sich David Draiman, der zwar noch nie als Rocksänger aktiv war, aber der bei den Proben überzeugte. 2000 erschien das Debüt „The Sickness“, das sich in den USA vier Millionen Mal verkauft hat. Mit ihrer Mischung aus Metal, Alternative und Rock mauserten sich zu einer der erfolgreichsten Bands der 2000er Jahre, wobei sie den größten Erfolg in ihrer Heimat haben. Nach ihrem letzten Album „Asylum“ und der dazugehörigen Tournee kündigte die Band an, aus persönlichen Gründen eine längere Schaffenspause einzulegen.

Das Album:

Unter größter Geheimhaltung trafen sich die Bandmitglieder im Frühjahr 2014, um über ihr Comeback zu sprechen. Im Hideout Studio in Las Vegas fanden schließlich die Aufnahmen für das neue Album statt, wobei man mit Kevin Churko erstmals seit dem 2005er-Album „The Thousand Fists“ mit einem externen Produzenten arbeitete. Auch während der Aufnahmen wurde großen Wert auf Geheimhaltung gelegt, um der Öffentlichkeit keinen Anhaltspunkt dafür zu geben, dass die Band wieder gemeinsam im Studio sei.

Jetzt liegt das fertige Werk mit dem Titel „“ vor und man kann sagen, dass sich Disturbed mit ordentlich Wumms zurückmelden. Nach dem Intro „The Eye Of The Storm“ geht es mit „“ hervorragen los. Es klingt, als wären Disturbed nie weg gewesen. Auch wenn man insgesamt die vielleicht etwas mangelnde Abwechslung beklagen kann, liefert die Band aus Chicago mit Songs wie „The Vengeful One“, „What Are You Waiting For“ oder „Fire It Up“ Titel ab, die allesamt das Zeug haben, um Klassiker der Bandhistorie zu werden. Letztgenannter Song ist David Draimans Ode an Cannabis, da er angibt, fast alle seine Songs im Rausch geschrieben zu haben. Ein weitere Höhepunkt ist sicherlich auch „Save Our Last Goodbye“, das David Draiman einem Freund gewidmet hat, der an Krebs verstorben ist.

Inzwischen ist es auch eine Tradition, dass Disturbed auf ihren Alben einen Song covern. Diesmal hat man sich für „The Sound Of Silence“ von Simon & Garfunkel entschieden. In Vorfeld war ich skeptisch, wie man diese Nummer covern will. Das Ergebnis kann dann aber nur begeistern, da David Draiman hier alle Nuancen seiner Stimmfärbung zum Einsatz bringt.

Die Deluxe Edition kommt dann mit drei Bonustiteln daher, die sich allesamt in das Albumgefüge einpassen und es durchaus auch auf das reguläre Album hätten schaffen können.

Trackliste:

01 – The Eye Of The Storm

02 – Immortalized

03 – The Vengeful One

04 – Open Your Eyes

05 – The Light

06 – What Are You Waiting For

07 – You’re Mine

08 – Who

09 – Save Our Last Goodbye

10 – Fire It Up

11 – The Sound Of Silence

12 – Never Wrong

13 – Who Thaught You How To Hate

14 – Tyrant (Bonus Track)

15 – Legion Of Monsters (Bonus Track)

16 – The Brave And The Bold (Bonus Track)

 

Fazit:

Disturbed melden sich mit „Immortalized“ wirklich gut zurück. Negative Punkte gibt es außer der etwas mangelnden Abwechslung nicht. Trotz des hohen Niveaus der einzelnen Songs stellt sich beim Hören eine Spur Langeweile ein. Trotzdem ist das Album ein Fest für die Fans und absolut hörenswert für jeden Rockfan.

 

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