Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Autorenwertung
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  • Humor
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  • Erotik
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  • Anspruch
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  • Gesamt
    2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne2.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER SCHWÄCHSTE INDY-FILM!

Inhalt:

Im Jahr 1957 sind Indiana Jones und sein Kollege Mac der russischen Agentin Irina Spalko in die Hände gefallen und sollen aus der Area 51 eine mysteriöse Kiste holen. Diese steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Verschwinden von Indys altem Freund Harold Oxley, der in Peru verschollen ist. Gemeinsam mit dessen Ziehsohn Mutt begibt sich Indiana Jones in den Amazonas, um den sagenumwobenen Kristallschädel zu suchen. Auch Irina Spalko ist an dem Schädel und seiner Macht interessiert. So beginnt eine Hetzjagd, bei der Irina ein besonderes Druckmittel für Indy hat: seine alte Liebe Marion Ravenwood.

Fazit:

Fast zwanzig Jahre musste die Fangemeinde von Indiana Jones darauf warten, dass wieder zu Schlapphut und Peitsche griff. Natürlich stellte sich die Frage, ob Ford nach dem grandiosen letzten Kreuzzug überhaupt noch einmal in die Rolle des abenteuerlustigen Archäologieprofessors schlüpfen sollte.

Schon Ende der 90er machte sich auf die Suche nach Ideen für den vierten Teil. Besonders ein Thema faszinierte Lucas besonders: Er wollte Professor Jones unbedingt mit Außerirdischen in Kontakt bringen. Ein Vorhaben, dass er (leider) dann auch in die Tat umgesetzt hat. Das komplette Drehbuch schrieb David Koepp („Jurassic Park“) dann innerhalb von acht Tagen.

Leider wirkt der Film dadurch ein wenig unausgegoren. Er startet mit einer recht amüsanten Eröffnungssequenz in der Area 51. Es folgt eine Schnitzeljagd, die Indy in den Amazonas führt. Und je näher der Film dem Ende zusteuert, desto schlimmer wird die Geschichte. Als am Ende dann wirklich das UFO abhebt, möchte man George Lucas, David Koepp und Regisseur am liebsten schütteln und fragen, warum habt ihr Indy das angetan? Dazu zählt auch die fast 20 minütige Verfolgungsszene im Dschungel. Sicher, die Indiana-Jones-Filme waren immer pure Unterhaltung. Aber manchmal ist weniger dann doch mehr.

Positiv war jedoch das Wiedersehen mit Harrison Ford in der Paraderolle seiner beachtlichen Hollywoodkarriere. Bei Drehstart immerhin schon 64 Jahre, spielt er den draufgängerischen Professor so augenzwinkernd und amüsant, dass es Spaß macht, ihn noch einmal zu sehen. Mit Shia LeBeouf bekommt er einen guten Jungstar an seine Seite gestellt. Gerade die Szene in der alten Grabkammer zählt zu den positiven Höhepunkten des Films. Die anderen Darsteller, allen voran , leiden unter dem schwachen Drehbuch und können ihren Figuren nur wenig Profil geben.

Natürlich war es schon, Indiana Jones noch einmal in Aktion zu sehen. Trotzdem ist der Kristallschädel der mit Abstand schwächste Film der Reihe. Bleibt nur zu hoffen, dass Indy jetzt seinen Ruhestand genießen kann.

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