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Iron Savior - Firestar

5 von 5 von Michael Krause · 2023-11-25 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Iron Savior - Firestar ist ein Power-Metal-Album von Iron Savior mit elf Titeln, das die Rezension vom 25. November 2023 mit 5 von 5 Punkten bewertet. Der Opener „Curse Of The Machinery“ gilt als Höhepunkt, und das Album hält sein Niveau bis zum letzten Titel „Together As One“; eine Ballade enthält es nicht. Der Text empfiehlt es Fans der Band und anderen Metalfans.

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Ein richtig fettes Album!

Über die Band

Zusammen mit Kai Hansen, der später Helloween gründete, spielte Gitarrist Piet Sielck in der Gruppe Gentry. Nach einer Ausbildung zum Tontechniker arbeitete Sielck als Produzent für Bands wie Gamma Ray, Uriah Heep oder Blind Guardian. 1996 gründete er dann Iron Savior. Mit dem selbstbetitelten Debüt kamen Iron Savior ein Jahr später auf den Markt. Seitdem zählt die Gruppe zu den fleißigsten Vertretern des teutonischen Power Metals. Elf Alben sind bisher erschienen. Iron Savior sind trotz guter Longplayer nicht ganz aus der zweiten Reihe herausgekommen, können sich jedoch auf eine kleine, aber treue Fanbase verlassen. Aus Finnland stammt die Power Metal Band Stratovarius, deren Album Enigma: Intermission II hier ebenfalls rezensiert wird.

Das Album im Überblick

Obgleich mich ihr vorletztes Album „Kill Or Get Killed„ nicht gänzlich überzeugen konnte, war ich sehr gespannt, was der neue Longplayer kann. Zumal die Veröffentlichung mit der Nachricht zusammenkam, dass Sänger Piet Sielck an Krebs erkrankt ist. Doch wie Ronnie Atkins will er sich nicht unterkriegen lassen. Die Aufnahmen zu „Firestar„ waren aber schon zuvor abgeschlossen.

Mit „Curse Of The Machinery„ gibt es einen Opener, der den geneigten Powermetalfan gepflegt aus den Socken haut. Die treibenden Doublebass-Drums und Piet Sielcks messerscharfe Stimme machen den Song zu einer wahren Hymne. Das ist Powermetal in absoluter Perfektion. Fragt man sich, was danach kommen soll. Kurze Antwort: viel!

Iron Savior zünden einen Knaller nach dem anderen: Das fast schon charttaugliche „In The Realm Of Heavy Metal„ kann dabei ebenso überzeugen, wie der extrem temporeiche Titelsong. Doch auch in der zweiten Albumhälfte liefern die Musiker ordentlich ab. „Mask, Cloak And Sword„ kommt mit einem unglaublichen Refrain, daher. Eine Ballade sucht man auf „Firestar„ vergeblich. Selbst ruhige Momente wie „Across The Wastelands„ sind eher im Midtempo angelegt. Die große Kunst ist, dass das Album bis zum letzten Ton von „Together As One„ seine verdammt hohe Qualität behält. Eine Qualität, die ich in dieser Musik zuletzt bei Helloweens selbstbetiteln Album gehört habe. Und das war mein Album des Jahres …

Trackliste

01 - The Titan

02 - Curse Of The Machinery

03 - In The realm Of Heavy Metal

04 - Demise Of The Tyrant

05 - Firestar

06 - Through The Fires Of Hell

07 - Mask, Cloak And Sword

08 - Across The Wastelands

09 - From The Ashes

10 - Nothing Is Forever

11 - Together As One

Fazit: Lohnt sich Firestar?

Verdammt ist das ein geiles Album! Iron Savior legen mit „Firestar„ für mich eine der absoluten Überraschungen des Jahres vor. Sicher, die Band zählt seit Jahren zu den bekannten Größen und trotzdem hatte ich sie nicht so auf dem Schirm. Gerade weil mir „Kill Or Get Killed„ zwar gefallen, aber mich nicht so begeistert hat. Das ist bei „Firestar„ anders. Jeder Song sitzt und mit „Curse Of The Machinery„ ist einer der besten Metalsongs des Jahres hier vertreten. Fans der Band werden sowieso entzückt sein, doch auch alle anderen Metalfans müssen hier zuschlagen.

Unsere Bewertung

Musik: 5

Stimme: 5

Instrumentalisierung: 5

Abwechslung: 4

Hörspaß: 5

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