Is This The Life We Really Want?

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEETS !

Der Sänger:
wurde 1943 in Großbritannien geboren. Mit seinen Freunden Nick Mason und Richard Wright gründete er 1965 die Band Sigma 6, aus der kurz darauf Pink Floyd hervorgingen. Mit dieser Band erreichte Rogers Weltruhm. Alben wie „“ oder „The Wall“ brachen Rekorde und zählen heute zu den Klassikern der Rockmusik. Nach dem Album „The Final Cut“ stieg Roger Waters bei Pink Floyd aus, um fortan als Solokünstler weiterzumachen. Sein erste Soloalbum „The Pros And Cons Of Hitch Hiking“ erschien 1994. Im Juli 1990 organisierte Roger Waters das legendäre The Wall Konzert auf dem Potsdamer Platz in Berlin, bei dem zahlreiche Gastmusiker auftraten. Im Rahmen des Live 8 Konzertes gab es 2005 eine kurzfristige Wiedervereinigung mit den restlichen Musikern von Pink Floyd .

Das Album:
Die Überraschung war groß, als Roger Waters fünfundzwanzig Jahre nach seinem letzten Album „Amused To Death“ ankündigte, nochmals ein neues Album zu veröffentlichen. Ebenso lang wie die Pause, waren die Erwartungen, die Fans und Kritiker an dieses Album gestellt haben.

Für „Is The The Life We Really Want“ hat sich der britische Bassist und Sänger tolle Musiker ins Studio geholt. Allen voran Nigel Godrich, der für Größen wie oder gearbeitet hat und der sowohl am Songwriting beteiligt war, als auch als Gitarrist, Keyboarder und Arrangeur im Einsatz war. Daher ist das Album ein Fest für jeden Pink Floyd Fan. Klangcollagen und psychedelische Klänge lassen die Zeit von „Animals“ oder „The Wall“ wieder aufleben. Gerade ein Song wie „Smell The Roses“ macht etwas wehmütig klar, wie Pink Floyd mit Roger Waters im Jahr 2017 klingen würden.

Gesanglich wandert Roger Waters ein wenig auf den Spuren von Leonard Cohen. Titel wie „Broken Bones“ oder „Wait For Her“ haben durchaus Parallelen mit dem großen kanadischen Songpoeten.

Wirkliche Kritikpunkte gibt es nicht. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir einen Hauch mehr Abwechslung gewünscht. Doch die tollen Arrangements der Titel bieten auch so mehr als genüg Überraschungsmomente.

Trackliste:
01 – When We Were Young
02 – Déjá Vu
03 – The Last Refugee
04 – Picture That
05 – Brocken Bones
06 – Is This The Life We Really Want
07 – Bird In A Gale
08 – The Most Beautiful Girl
09 – Smell The Roses
10 – Wait For Her
11 – Oceans Apart
12 – Part Of Me Died

Fazit:
Roger Waters legt mit „Is This The Life We Really Want“ ein beeindruckendes Spätwerk vor. Musikalisch wandelt er auf den Spuren von Pink Floyd und zeigt seinen Fans, dass er nicht von seiner Kreativität eingebüßt hat. Stimmlich ist der 74 jährige nicht mehr ganz so kraftvoll. Trotzdem lohnt der Erwerb dieses Werks, da Roger Waters tolle Songs am Start hat und das Album wie aus einem Guss klingt.

 

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