Johnny Englisch – Man lebt nur dreimal

Autorenwertung
  • Humor
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  • Action
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  • Umsetzung
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  • Synchronisation
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  • Special Effects
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: schwamm | Rezensionsdatum:

Rezensiert wird eine von , im Auftrag von , zur Verfügung gestellt Rezensions-BluRay. Da es auf dem Verkaufs- und Verleihmarkt verschiedene Versionen gibt, bitte ich um Verständnis, dass ich bei der Rezension lediglich auf den Inhalt, jedoch nicht auf etwaiges Bonusmaterial, eingehen kann.

 

Handlung

Der ehemalige und mittlerweile pensionierte MI7-Agent Johnny Englisch (Rowan Atkinson) arbeitet als Lehrer für Geographie in einer Schule. Doch auch dort lässt er seine Vergangenheit nicht ruhen und bringt seinen Sprösslingen allerlei Spionagetricks bei. Zwischenzeitlich wird der MI7 von einem Hackerangriff massiv angegriffen. Nicht nur das komplette elektronische Leben in der Hauptstadt Großbritannien wird gestört, noch schlimmer, alle Geheimagenten außer die von Johnny Englisch wurden enttarnt und öffentlich gemacht.

Klar, dass daraufhin Johnny Englisch zur Premierministerin (Emma Thompson) einbestellt wird. Sein Status wird reaktiviert und er zurück in den Dienst befördert. Englischs Forderung, sein ehemaliger Kollege Bough (Ben Miller) soll ebenfalls an seiner Seite agieren.

Schon bald nimmt Johnny Englisch die Spur des vermeintlichen Hackers auf und gerät in die Schussbahn des russischen Geheimdienstes, der die hübsche Ophelia Bhuletova (Olga Kurylenko) auf die Yacht des Milliardärs Jason Volta (Jake Lacy) einschleust. Und als die Hackerangriffe immer massiver werden, die Premierministerin eigentlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht, ruht doch tatsächlich Großbritanniens Hoffnung alleine auf den einst ausgemusterten Johnny Englisch und seinen alten und neuen Partner Bough. Ob das jedoch letztlich die richtige Entscheidung war?

 

Fazit

Johny Englisch – Man lebt nur dreimal ist nach Johnny Englisch – Der Spion, der es versiebte und Johnny Englisch – Jetzt erst recht der nunmehr dritte Teil der James Bond Parodie mit Mr. Bean-Star Rowan Atkinson. Und auch im dritten Teil merkt man schnell, dass David Kerr, der hier sein Regiedebüt gibt, die teilweise übertriebenen Handlungen lückenlos fortführt. Viele Kritiken zerreißen den Film und die Bewertungen sind daher auch nicht nur positiv. Und dennoch finden wir eine hohe Weiterempfehlungsrate im Internet und ein dreistelliger Millionenbetrag bei den Einnahmen sollten doch für sich sprechen.

Wie passt das zusammen? Ganz einfach, die eigentlich Bewertung des Films kann man nur gestalten, wenn man sich im Vorfeld überlegt, was man denn eigentlich erwartet. Einen großartigen Blockbuster? Niveaulosen Klamauk? Einen spannenden Thriller oder etwas komplett anderes? Nur wer seine Erwartungen nicht zu hoch steckt, wird hier rundum begeistert sein. Denn meiner Meinung nach toppt der Film seine beiden Vorgänger doch um einiges. Dachte man bisher, den schwarzen Humor, gespickt mit unglaubwürdigen Verstrickungen und einem Gagfeuerwerk ließe sich kaum noch steigern, der wird hier eines besseren belehrt. Denn nicht nur, dass diesmal der eigentliche Held Johnny Englisch mehr in den Vordergrund gerät und letztlich endlich die Anerkennung bekommt, die er stets erwartet hat, ferner erleben wir eine durchgestrickte Handlung, die immer wieder durch lustige und typische Rowan Atkinson ins unermessliche Lächerliche geführte Handlungen gespickt sind.

Alles in einem ist Johnny Englisch – man lebt nur dreimal eine lustige Komödie für das heimische Kino, ein Kinogänger wäre sicherlich – auch angesichts der mittlerweile doch enormen Kosten hierfür – etwas enttäuscht gewesen, denn einem wirklichen James Bond kann dieser Film sicherlich nicht das Wasser reichen – aber ehrlich, erwartet haben wir das auch nicht. Dennoch besitzt der Film seinen eigenen Charme und Witz der zu einem gemütlichen Familienabend sicherlich für viele lustige Momente sorgen wird, auch dahingehend, dass Johnny Englisch ohne wirklich große Gewalthandlungen auskommt.

Ich persönlich finde den Film wirklich sehenswert.

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