Kingmaker

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ALBUM, DAS KÖNIGE MACHT!

Die Band:

Die beiden Freunde Kenneth Hansen (Gitarre) und Paul Christensen (Gitarre) gründeten in ihrer dänischen Heimat die , die ursprünglich als Coverband agierten. Recht schnell begann die Band damit, eigene Songs zu schreiben, und ergatterte einen Plattenvertrag bei einem britischen Untergrund-Label, das auf englische Pseudonyme bestand. So wurde unter anderem aus Sänger Paul Christiansen . Nach einer Tour mit Black Sabbath bekam die Gruppe einen Plattenvertrag bei CBS Records. 1994 erschien das Debüt „Red, Hot And Heavy“. Mit dem Album „Future World“ konnte die Band vor allem in deutschsprachigen Raum Erfolge feiern. Seitdem zählen die Pretty Maids zu einer festen Größe im Metalzirkus, ohne jemals die allererste Reihe erreicht zu haben. Seit dem Album „“ ist auch bei aktiv.

Das Album:

2016 gingen die Pretty Maids mit ihrem vierzehnten Studioalbum an den Start. Die Erwartungen waren recht hoch, da die letzten Alben „Motherland“ und „Pandemonium“ gute Kritiken eingefahren hatten. Mit den ersten Takten des Openers „When God Took A Day Off“ stellen die Musiker unter Beweis, dass sie gewillt sind, diese Vorschusslorbeeren zu erfüllen. Ein satter und straighter Sound, der nicht nur wegen Ronnie Atkins außergewöhnlicher Stimme an die großen Tage von erinnert. 

Seit ihrem ersten Album zelebrieren Pretty Maids eine gute Mischung aus klassischem , der aber immer wieder in melodiösen Hardrock abdriftet, ohne dabei kitschig zu sein. Und genau dieser tolle Mix bekommt der Hörer hier in Perfektion geboten. Rriffbretter wie „“ oder „Bulls Eye“ wechseln sich mit Songs wie „Face The World“ ab, der absolutes Hitpotenzial besitzt. Auch balladeske Töne wie bei „Last Beauty On Earth“ überzeugen auf ganzer Linie.

Überhaupt ist es erfreulich, zu hören, welche Geschlossenheit dieses Werk hat. Jeder Song kommt auf den Punkt und weist eine eingängige Melodie auf. Dazu kommt die unglaublich präsente Stimme von Ronnie Atkins, die mich zuletzt bei den Liveshows von Avantasia absolut begeistert hat. Er ist der wahrhaft königliche Zeremonienmeister, der durch ein Album führt, das eindrucksvoll zeigt, dass die Pretty Maids noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Trackliste:

01 – When God Took A Day Off

02 – Kingmaker

03 – Face The World

04 – Humanize Me

05 – Last Beauty On Earth

06 – Bulls Eye

07 – King Of The Right Here And Now

08 – Heavens Little Devil

09 – Civilized Monsters

10 – Sickening

11 – Was That What You Wanted 

12 – Kingmaker (Extendes Version)

Fazit:

„Kingamaker“ ist ein rundum gelungenes Rock- und Metalalbum, das eines deutlich macht: Die Pretty Maids hätten es absolut verdient, auch auf kommerzieller Seite noch mehr Erfolg zu haben. In der Szene bekannt und beliebt spielen sie charttechnisch eher eine kleine Rolle. Dieses Album erreichte immerhin Platz 35 der deutschen Charts und hätte gerne 34 Plätze hier einsteigen dürfen. Gespannt sehe ich dem nächsten Album entgegen, dass noch in diesem Jahr erscheinen wird.

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