Kissin´Dynamite – Not The End Of The Road

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

BEI WEITEM NICHT DAS ENDE!

Die Band:

2006 taten sich Johannes Braun (Gesang), André Braun (Gitarre), Jim Müller (Gitarre), Steffen Halle (Bass) und Andi Schnitzler (Schlagzeug) zusammen. Fortan machten sie Musik und begannen mit Hilfe des Produzententeams von Elephant Music Demos aufzunehmen. 2008 erschein das erste Album „Steel Of Swabia“. Auf dem zweiten Album „Addicted To Metal“ unterstützt Metallegende Udo Dierkschneider die Band und singt mit ihnen den gleichnamigen Titelsong. Von Album zu Album vergrößerte sich der Erfolg. „Generation Goodbye“ erreichte Platz 14 der deutschen Charts. Tourneen mit Bands wie Frei.Wild oder Steel Panther folgten. Auch auf Festivals wie dem Rockharz sind Kissin´ Dynamite aufgetreten. Der Bandname leitet sich vom namensgleichen Song von AC/DC ab. Eine Veränderung im Line Up gab es im Jahr 2021, als Schlagzeuger Andi Schnitzer die Gruppe verließ und durch Sebastian Berg beerbt wurde.

Das Album:

Da aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr nur bedingt Konzerte gespielt werden konnte, konzentrierte sich die Band auf das und die Produktion des neuen Albums. Und die Erwartungen waren durchaus hoch, kletterte das letzte Album immerhin bis auf Platz 7 der deutschen Charts. 

Jetzt liegt „Not The End Of The Road“ vor und erfüllt alle Erwartungen, die man nach den vorab veröffentlichten Songs haben konnte. Kissin´ Dynamite zelebrieren ihm positiven Sinne einen Sound, der für die großen Bühnen gemacht ist, ohne sich dabei gänzlich dem Mainstream zu verschreiben. Schon der eröffnende Titelsong ist ein Paradestück und fasst zusammen, was den Hörer in den folgenden fünfzig Minuten erwartet: Klassischer Hard mit viel Melodie und einem hervorragenden roten Faden, der sich durch das gesamte Album zieht, dass keine Sekunde langweilig wird. 

Eher seichtere Songs wie „Good Life“ oder „Coming Home“ (das echtes Hitpotenzial besitzt) wechseln sich mit satten Rockern wie „Yoko Ono“ und „All For A Halleluja“ ab. Dabei klingen Kissin´ Dynamite und insbesondere ihr Sänger Johannes Braun einmal mehr wie Bon Jovi, ohne ein Abklatsch der Rockband aus New Jersey zu sein. Im Gegenteil. „Not The End Of The Road“ ist das Album, dass man sich spätestens nach „Keep The Faith“ von den US-Rockern gewünscht hätte.

Trackliste:

01 1;

02 1; What Goes Up

03 1; Only The Dead

04 1; Good Life (feat. Saltatio Mortis, Charlotte Wessels & Guernica Mancini)

05 1; Yoko Ono

06 1; Coming Home

07 1; All For A Halleluja

08 1; No One Dies A Virgin

09 – Defeat It

10 – Voodoo Spell

11 – Scars

Fazit:

Kissin´ Dynamite gegen den Weg, den sie mit ihrem letzten Albums „Ecstasy“ eingeschlagen konsequent weiter. Mehr noch. Sie sind erwachsen geworden und legen ein verdammt gutes Werk vor, dass sicher zur Speerspitze des Jahres 2022 in Sachen Hardrock gehört. Satte Riffs, eingängige Melodien und die tolle Stimme von Johannes Braun ergeben in der Summe perfekten Stadionrock auf so hohem Niveau, dass dieser Longplayer ein echter Meilenstein im Backkatalog der Band sein wird. 

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Stimme: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5


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