Lebenslänglich

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LIVE HABEN MIR DIE SONGS BESSER GEFALLEN!

Der Musiker:

Wolfgang Niedecken ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Musiker. 1976 gründete er die Gruppe. , deren Sänger, Texter und Komponist er heute noch ist. Den Kölner Dialekt machte er über die regionalen Grenzen hinaus bekannt und füllte gerade in den 1980er und 1990er Jahren die größten Konzerthallen des Landes. Wolfgang Niedecken ist auch politisch sehr aktiv. So organisierte er ein Konzert gegen Rassismus und Fremdenhass und ist Sonderbotschafter der Hilfsaktion „Gemeinsam für Afrika“. Am 02. November 2011 erlitt er einen Schlaganfall, von dem er sich vollständig erholt hat. 2013 wurde er mit dem Bundesverdienstorden 1. Klasse für sein soziales Engagement ausgezeichnet.

Das Album:

2016 ist für Wolfgang Niedcken und seine Band BAP ein besonderes Jahr, feiert die Band doch ihr 40. Bühnenjubiläum. Grund genug, auch ein neues Album vorzulegen. „Lebenslänglich“ heißt das achtzehnte Studioalbum der Kölner Band. Die erste Single „Absurdistan“ ließ dann auch großes erahnen, erinnert der Song doch an die wirklich große BAP-Zeit Ende der 80er und Anfang der 90er.

Am 14.01.16 war dann der Stapellauf für das Album und die anstehende Jubiläumstour. Da in Köln aufgrund der Karnevalsveranstaltungen kein Saal mehr zu bekommen wahr, wich Wolfgang Niedecken nach Berlin Neukölln aus, um im dortigen Heimathafen sein neues Album vorzustellen. Das was ich dort gehört habe, hat mir richtig gut gefallen und die Vorfreude auf das neue Album kräftig angeheizt.

Leider hat sich die Euphorie, die ich noch beim Konzert verspürt habe, nicht auf die Studioversionen übertragen können. Unter der Führung von Stewart Lerman und Gavin Lurssen sind insgesamt vierzehn Songs entstanden, die mich ein wenig an Fahrstuhlmusik und Kaufhausbeschallung erinnern. Das was in „Absurdistan“ so gut funktioniert bleibt leider auf dem Album ein Einzelfall. Es sind zwar einige noch hörenswerte Singer-Songwriter-Nummern dabei, aber an die wirkliche Brillanz der Major-Zeiten kommt auch dieses Album leider nicht mehr heran.

Trackliste:

01 – Alles relativ

02 – Absurdistan

03 – Dä Herrjott meint et boot met mir

04 – Die Ballade vom Vollkasko-Desperado

05 – Miehstens unzertrennlich

06 – Et ess lang her

07 – Tausende von Liebesleeder

08 – Auszeit

09 – Vision vun Europa

10 – Zeitverschwendung

11 – Schrääsch hinger mir

12 – Sankt Florian

13 – Komisch

14 – Unendlichkeit

 

Fazit:

Vergleiche ich meine Erwartungen mit dem Resultat ist „Lebenslänglich“ sicher ein echter Anwärter für das Flopalbum des Jahres 2016. Vielleicht waren meine Erwartungen nach der Single „Absurdistan“ und dem Konzert, auf dem die Titel wesentlich rockiger klangen, auch zu hoch. Fest steht für mich, das auch „Lebenslänglich“ bei weitem nicht mehr an die großen BAP-Album früher Zeiten herankommt. Da bleibe ich doch lieber beim Salzjebäck oder den aahl Männern.

 

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